Death Stranding - Alles, was man wissen muss

Death Stranding - Alles, was man wissen muss
Games 13.11.2019

Was für eine Odyssee. Nach der Trennung von Konami ist Hideo Kojima mit dem ersten Titel seines eigenen Game-Studios zurück. Death Stranding ist jetzt auf PS4 verfügbar. Eine PC-Version erscheint 2020. Alle haben sich eine wilde Fahrt erwartet, aber niemand war auf dieses Ergebnis vorbereitet. Bereit machen, es wird sonderbar.

Verbindung erwünscht

Die Vereinigten Staaten sind nicht mehr das, was sie einmal waren. Ein katastrophales Ereignis namens "Death Stranding" hat die Welt der Lebenden mit der Welt der Toten verschmolzen. Kreaturen des Jenseits, so genannte "BTs", durchstreifen die Erde auf der Suche nach den Toten. Sobald sie sie konsumieren, erzeugen sie Explosionen, hinterlassen riesige Krater und machen die USA immer unbewohnbarer. Und als ob das nicht genug wäre, sind sie auch für den "Timefall" verantwortlich. Das ist Regen, der alles, was er berührt, sofort altern lässt. Inmitten dieses Chaos befindet sich Sam Porter Bridges (gespielt von Norman Reedus), der Protagonist des Spiels. Er ist in zweierlei Hinsicht besonders. Erstens: Er ist Teil einer Organisation, die Fracht liefert und versucht, die verbleibenden Orte der Zivilisation mit seinen "Brücken" zu verbinden. Zweitens: Sam kann nicht sterben. Aus welchem Grund auch immer, ist er einer der wenigen Menschen, die dem "Strand", dem Ort zwischen Leben und Tod, entkommen können. Das gibt ihm auch besondere Kräfte. Seine Körperflüssigkeiten können als Waffen gegen die BTs eingesetzt werden.

Auslieferungs-Simulator 2019

Seltsam, oder? Das ist die größte Stärke Kojimas. Interessante Charaktere, eine seltsame Welt zum Erkunden und faszinierend kreative Elemente wie der Timefall. Death Stranding beginnt mit einem Knall und lässt der eigenen Phantasie freien Lauf, was denn mit dieser Welt passiert sein könnte. Dann beginnt das Gameplay.... und das ist viel weniger verrückt oder seltsam. Es ist das genaue Gegenteil davon. Death Stranding ist ein Third-Person-Action-Spiel. Action wie in "Man macht etwas", nicht "Metal Gear Solid epischer Mech Fight"-Action. Sam bekommt zwar eine Waffe, aber es ist offensichtlich, wie wenig Kojima will, dass man sie tatsächlich benutzt. Sam muss jedoch trotzdem von Zeit zu Zeit kämpfen. BTs und Bosskämpfe sind selten, aber sie existieren. Aber: Der größte Teil des Gameplays dreht sich um die Lieferung von Fracht. Erhalt der Verträge, Verladung der Ladung, Durchquerung von gefährlichem Gelände und Erreichen des Ziels. Das ist der Kern von Death Stranding.

In den meisten anderen Spielen ist der Akt der Frachtbeförderung nicht wirklich besonders oder herausfordernd. Nicht so hier. In Death Stranding kämpft man gegen die offene Welt selbst, um die Quests zu erfüllen. Man muss immer im Gleichgewicht sein und immer auf die eigenen Schritte achten. Ein falscher Schritt und Sam verliert den Halt, sodass er dabei deine gesamte wertvolle Fracht verlieren könnte. Mit der Zeit (nach so einigen Stunden) wird diese Aufgabe einfacher. Bessere Ausrüstung und ein Motorrad zum Beispiel, machen das Reisen durch die Welt reibungsloser. Die größte Hilfe auf der Reise kommt jedoch direkt von anderen Spielern über das Internet. Solange man mit dem PSN verbunden ist, kann man Brücken und Leitern benutzen, die andere Spieler zurückgelassen haben. Aber sie werden nicht für immer bleiben. Mit der Zeit wird der Timefall dafür sorgen, dass sie verschwinden.

Also.... ist es gut?

Endlich ist klar, was Death Stranding eigentlich ist. Aber ist es gut? Auf diese Frage gibt es keine klare Antwort. Das kommt darauf an. Death Stranding ist ein wunderschönes Spiel mit faszinierenden Elementen, die man in keinem Videospiel zuvor gesehen hat. Das Durchqueren der Welt kann gepaart mit dem tollen Soundtrack für einige Gänsehautmomente sorgen. Und doch ist das Gameplay selbst für viele Menschen vielleicht zu speziell. Es ist seltsam, es ist interessant und die Zwischensequenzen sind nicht von dieser Welt. Death Stranding ist das seltsamste, interessanteste und wahrscheinlich auch das kontroverseste AAA-Spiel des Jahres.

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