Eine spannende Gaming Sightseeing Tour

Games 13.04.2016

Diese Schauplätze darf nämlich kein Gamer versäumen. Sie zeugen von beeindruckender Landschaft, ungezähmter Wildnis oder haben beinahe im Alleingang ein ganzes Genre begründet. Darüber hinaus zeigen diese einzigartigen Orte, dass die besten Videospiele nicht nur durch unvergessliche Charaktere, eine unvorhersehbare Handlung und geniales Gameplay glänzen, sondern ebenso die richtige Umgebung brauchen, um einen fixen Platz in den Herzen der Gamer einzunehmen. Die jeweiligen Schauplätze bestimmen nämlich schnell die Stimmung und die Möglichkeiten des gesamten Spiels.

Die Spencer Villa in Resident Evil

Dort wurde der Genrename Survival Horror generiert. Zudem darf dank der neuen Remastered Version die gesamte Villa der Umbrella Corporation in neuer hochauflösender Pracht erkundet werden. Wir sprechen natürlich vom Schauplatz des ersten Resident Evil Teils. Jeder Bereich dieses riesigen Anwesens bietet genug Schrecken für endlose Alpträume. Monströse Pflanzen, riesige Schlangen und Horden von Zombies erwarten jeden Besucher und trotzdem empfehlen wir jedem Gamer einen furchterregenden Rundgang durch die Spencer Villa.

Die Irrenanstalt in Batman: Arkham Asylum

Jeder, der dort nur einmal einsaß, gehört zu den wahnsinnigsten Bösewichten, die jemals erdacht wurden. Schon der Name allein lässt unsere Phantasie Überstunden machen. Wie könnte der Alltag in dieser Irrenanstalt aussehen und welche Intensiv-Therapien fallen dem verrückten Psychiater Hugo Strange wohl noch ein? Dank des neuen Batman Games darf Arkham Asylum in dieser Auflistung einfach nicht fehlen. Wenige Schauplätze in Games besitzen allein für sich genommen so viel Charakter, obwohl die Anstalt eigentlich nur aus Stahl, Beton und Wahnsinn besteht.

Das Land höherer Ordnung in Zelda

Fast jeder Gamer durchstreifte es schon – vom verwunschenen Wald bis hin zum Todesberg. Ein kleiner Sprung in den Hylia See, der vom Zora Fluss gespeist wird, durfte dabei auch nicht fehlen. Auf der Suche nach dem Triforce wurden sogar schon schattenhafte Versionen dieses Landes sowie die Zukunft und Vergangenheit erforscht. Hyrule (Englisch für „höhere Ordnung“) zählt zu den bekanntesten, schönsten und meist erkundeten Schauplätzen der Gaming Geschichte. Wer das bezweifelt, muss sich nur schnell auf Epona schwingen und einen Ritt über die weite, grüne Hyrule Ebene genießen.

Die Steam-Punk Stadt in Final Fantasy VII

Diese Metropole schreibt ebenfalls bis zum heutigen Tag Gaming Geschichte. Sehr bald soll ein Remake erneut in die Stadt entführen, die schon seit dem Jahr 1997 eine große Anzahl an Fans mit den gemalten Hintergründen verzaubert. Midgar dient der „Shin-Ra Company“ als Hauptsitz und gleichzeitig dem Spiel Final Fantasy VII als Startpunkt der Geschichte. Cloud startet mit seinen Rebellenfreunden in den Slums der Unterstadt und arbeitet sich langsam bis an die Spitze vor, bevor er der Stadt den Rücken kehrt. Jeder Gamer sollte noch einmal schnell in Midgar vorbeischauen, denn ein kleiner Zwischenfall mit einem Meteor könnte diesen Inbegriff von Steam-Punk schon bald Geschichte sein lassen.

Der Berg in Rise of the Tomb Raider

Auch dieser Schauplatz startet ein Spiel auf sehr beeindruckende Weise. Die steilen und vereisten Hänge sollten diesen Berg eigentlich zu einem äußert ungemütlichen Ort machen. Aber nachdem Lara mit atemberaubender Akrobatik den Aufstieg meistert, wartet nahe dem Gipfel nicht nur eine der schönsten Aussichten im Gaming, sondern die Ruinen von Kitezh belohnen die riskante Bergtour noch zusätzlich. Dort soll sich das Geheimnis des ewigen Lebens befinden. Wahrscheinlich hätte kein Schauplatz einen besseren Einstieg in den zweiten Teil der neu aufgelegten Tomb Raider Reihe darstellen können. Jeder Gamer, der nicht in naher Zukunft den Mount Everest selbst besteigen möchte, sollte einmal bei „Rise of the Tomb Raider“ vorbeischauen, um sich von diesem Schauplatz verführen zu lassen.

Under the Sea in BioShock

Von den hohen Bergen geht es direkt ins tiefe Meer. Anstatt goldenem Sonnenschein gehören dort riesige Wale und glitzernde Fischschwärme zur üblichen Aussicht in diesem scheinbaren Paradies in den Fluten des Atlantiks. Diese ungewöhnliche Lage, in Kombination mit dem amerikanischen Look der 60er Jahre, lässt Rapture wirklich einzigartig und noch beeindruckender als Los Santos oder andere Gaming Städte wirken. Die spannende Handlung des ersten Teils der BioShock Serie hätte sich an keinem besseren Schauplatz abspielen können.