Pet Peeves in Games: 5 Dinge, die uns tierisch nerven

Pet Peeves in Games: 5 Dinge, die uns tierisch nerven Games 08.03.2018

Manches ändert sich einfach nie: Anscheinend haben wir uns über diverse nervige Kleinigkeiten noch nicht laut genug aufgeregt, denn viele lästige Dinge finden immer wieder ihren Weg in Videospiele. Diese Liste ist schier endlos – wir haben uns deshalb auf die fünf Aspekte konzentriert, die uns am schnellsten in Rage versetzen, und bei denen wir gern die Stressabbau-Methode von Kratos ausprobieren würden.

Gegner, wo keine mehr sein dürfen

Wir waren gründlich: Jedes Monster und jeder noch so unbedeutende und schwache Gegner wurde ausgelöscht. Wir haben so viel Krach gemacht, dass alle Untoten im weiteren Umkreis auferstanden sind. Und trotzdem greift uns kurze Zeit später ein biestiges Monster von hinten an – und zwar tatsächlich aus dem Raum, in dem wir gerade alles Leben ausgemerzt haben. Da verstehen wir keinen Spaß mehr. Genauso nervig ist es, wenn wir in ein bereits erkundetes Gebiet nochmals zurückkehren und plötzlich alle Gegner wieder an genau den gleichen Stellen stehen – und das nicht als Zombies (das wäre ja noch irgendwie nachvollziehbar…). Wollt ihr uns veräppeln?

Unangebrachte Multiplayer-Modi

Online-Multiplayer geraten immer mehr in die Kritik. Wir sagen nur Loot-Boxen, Mikrotransaktionen und so weiter. Dieses Fass wollen wir hier gar nicht aufmachen. Doch schon allein die Existenz mancher Multiplayer-Modi regt uns auf. Ein Spiel, das sich vorrangig auf die Story-Kampagne konzentriert und auch nur deshalb von den Gamern gekauft wird, braucht keinen Online-Multiplayer. Denn es spielt ihn sowieso keiner! Noch schlimmer ist es, wenn uns die Entwickler dazu zwingen, ihn zu spielen. Nämlich indem sie einige Achievements nur für bestimmte Errungenschaften in eben diesem Multiplayer-Modus vergeben. Ein Graus für leidenschaftliche Trophäenjäger, für die sich ein Spiel nur dann wirklich abgeschlossen anfühlt, wenn sie in der Trophäen-Übersicht ein „100 %“ anlacht.

Zwischensequenzen, die wir nicht überspringen können

Grundsätzlich sind Cutscenes toll – sie verraten uns nämlich (im Idealfall) etwas über die Story. Manchmal sind sie auch einfach eine spannend erzählte Verschnaufpause zwischen actionreichen Szenen. Doch wir wollen auch die Freiheit haben, das kleine Filmchen überspringen zu können. Nicht, dass uns jemand falsch versteht: Wenn man eine vorher noch nie gesehene Zwischensequenz mutwillig abbricht, halten wir das für einen Frevel! Aber was soll denn bitte ein Speicherpunkt direkt vor einer 10-minütigen Cutscene und unmittelbar danach ein schwerer Gegner oder eine Trial-and-Error-Passage? Und nach jedem Game Over müssen wir uns wieder das ellenlange Video ansehen. Bald können wir es mitsprechen – sowas verdirbt uns wirklich die Laune.

Sinnlose Sammelobjekte

Die Gattung Sammler ist in Gamer-Kreisen weitverbreitet. Es befriedigt uns einfach ungemein, wenn wir alle Dokumente, Truhen, Münzen oder anderes glitzerndes Zeug wie eine gierige Elster eingesackt haben. Und ja, wir verbringen gerne Stunden damit, alle Gebiete eines Spiels erneut abzuklappern und jedes einzelne Collectible einzusammeln. Doch auch, wenn uns bereits der reine Akt des Sammelns Freude bereitet, tun wir es insgeheim doch für eine Belohnung. Sei es ein cooles Outfit, eine Extraportion Erfahrungspunkte oder eine Trophäe, Errungenschaft oder wie auch immer es heißen mag. Was frustriert uns demzufolge? Zu realisieren, dass es egal ist, wie viele Objekte wir unserer Sammlung hinzufügen: Es wird keine Belohnung geben. Es ist alles umsonst. Hören wir trotzdem auf zu sammeln? Vermutlich nicht …

Escort Missions

Unser absoluter Spitzenreiter auf der Nerv-Skala sind definitiv Escort Missions. Kaum eine Quest-Art ist frustrierender. Denn plötzlich wird der NPC zum dümmsten Tollpatsch und bringt sich mutwillig in Gefahr. Und wir müssen ihn in der Regel ja nicht nur einmal um den Block geleiten, sondern über die halbe Weltkarte und das am besten noch, während wir verfolgt werden. Nicht selten ist das Ganze auch noch verbuggt und der NPC bleibt irgendwo hängen und die Quest kann nicht neu gestartet werden. Entgeht uns dadurch eine wichtige Belohnung, ärgert uns das noch mehr – zumal wir selten das Gefühl haben, dass wir Schuld an einer gescheiterten Escort Mission sind.