The Evil Within 2: ab Freitag den 13. erhältlich

The Evil Within 2: ab Freitag den 13. erhältlich
Games 12.10.2017

Oktober steht auch dieses Jahr wieder ganz im Zeichen des Grusels und Horrors. Der Release von The Evil Within 2 am Freitag dem 13. passt da natürlich perfekt dazu. Ähnlich wie beim ersten Teil bietet uns Tango Gameworks ein Survival-Horror-Game, das sich wieder um Detektiv Sebastian Castellanos dreht. Er wird ein weiteres Mal gezwungen, eine verrückte Welt, die durch die STEM-Maschine kreiert wurde, zu durchleben, und dabei seine inneren Dämonen zu bezwingen. Wir haben Detektiv Castellanos auf seiner Reise begleitet und auch gleich getestet, ob sich der Horror auch beim zweiten Mal auszahlt.

Mobius kehrt zurück

Ein wichtiger Bestandteil vom ersten The Evil Within waren Erinnerungen. Mithilfe der STEM-Maschine konnte der Bösewicht Ruvik den Detektiv und seine Kameraden in eine etwas andere Horrorwelt, die er aus seinen eigenen Erinnerungen und Fantasien gebaut hatte, entführen. Im Verlauf der Geschichte lernten wir aber auch viel über Sebastians eigene Vergangenheit, und über den Verlust seiner Familie. The Evil Within 2 versucht, genau diese Erfahrungen auf den Kopf stellen. Castellanos Partner, Juli Kidman, erscheint nach drei Jahren plötzlich wieder und berichtet ihm, dass seine totgeglaubte Tochter noch am Leben ist.

Die düstere Organisation Mobius hat sie als Host einer neuen STEM-Welt benutzt. Nun hat Castellanos die Chance, seine Tochter dort herauszuholen, bevor ihr Gedächtnis mit der Maschine fusioniert. Jedoch muss der Detektiv sich erneut den zahlreichen Monstern stellen, die diese neue Realität bewohnen. Diese Reise zwingt ihn, sich seiner Vergangenheit zu stellen – und herauszufinden, was seiner Familie in der Nacht, als er glaubte, sie durch einen Unfall verloren zu haben, wirklich gesehen ist. Diese neue Realität namens Union könnte ihm endlich die Antworten geben, nach denen er schon so lange sucht..

Gleiches Gameplay, Gleicher Spaß

Zwar begibt sich Sebastian auf die Reise in einer komplett neuen STEM-Welt, das das Gameplay jedoch ist gleich geblieben. Wer bereits The Evil Within gespielt hat, wird sich hier schnell wieder einfinden. Man hat das gleiche Arsenal an Waffen, mit denen man sich den Monstern stellen kann. Jedes dieser Instrumente ist einzigartig. Für eine Meute von Feinden bietet sich eine Schrotflinte an, mittels Pistole lassen sich präzise Schüsse abfeuern. Für jede Bedrohung ist eine passende Waffe vorhanden. Natürlich kehrt auch die Qualen-Armbrust vom ersten Spiel zurück. Diese Waffe hilft The Evil Within, sich von anderen Horror-Action-Survival-Spielen hervorzuheben, denn sie bietet eine komplett neue Art, sich den Monstern zu stellen: Entweder man erstellt eine Falle aus elektrisch geladenen Pfeilen, oder man jagt einfach alles in die Luft. Das lohnt sich besonders bei Bosskämpfen, die auch in der Fortsetzung für viel Herzklopfen sorgen. Man muss die Bolzen selbst herstellen, und im Vorhinein überlegen, welche Ressourcen man wofür opfert.

Ein Killer-Konzept

Im ersten Spiel musste man sich über den Verlauf des Spiels dem korrupten Ruvik stellen. Um Sebastian diesmal zu stoppen, hat Mobius die Gedächtnisse von Killern mit der STEM-Maschine verbunden. Diese neuen Charaktere ermöglichen den Entwicklern, kreative Konzepte ins Spiel zu bringen: Man muss etwa den künstlerischen Killer Stefano durch zahlreiche Hallen jagen, während diese sich immer mehr deformieren. Im Verlauf der Storyline findet man Artikel und Zeitschriften, die mehr über die Geschichten der verrückten Killer und ihre Verbindungen zu Sebastian offenbaren. Während sich normale Menschen mit den Dämonen in ihren Köpfen auseinandersetzen, muss sich Detektiv Castellanos ihnen in dieser anderen Realität direkt stellen.

Kreatives Gruseln

Mit dem Konzept von STEM konnte Tango Gameworks eine Welt erschaffen, in der alle Möglichkeiten offen stehen. Somit sind die Entwickler nicht gezwungen, bei der Wahl der Antagonisten immer auf Zombies oder mutierte Menschen zurückzugreifen. Wenn sie eine Sektion kreieren wollen, die an den Film Texas Chainsaw Massacre erinnert, um dann plötzlich ein Monster wie das Mädchen aus The Ring einzuspielen, dann können sie das jederzeit machen. Diese außergewöhnlichen Designs triumphieren besonders bei den Bosskämpfen. Und auch Stefano hat sein eigenes Monster erschaffen: Obscura. Obscura ist eine Kreatur aus Castellanos kranker Faszination mit seinen Opfern, und dem Fotografieren.

Ein Muss für Halloween

The Evil Within 2 ist ein durchaus gruseliges und actiongeladenes Erlebnis. Das rasante Gameplay vom ersten Spiel ist immer noch vorhanden, und es verschafft auch in der Fortsetzung Genugtuung, die Horden an Monstern mit den verschiedenen Waffen zu erlegen. Mithilfe der Inklusion der Killer in STEM konnten die Entwickler einige interessante Szenarien entwickeln, die The Evil Within 2 von seinem Vorgänger abhebt. Das Spiel hat für jeden etwas zu bieten, und besonders Horror-Fans werden damit auf ihre Kosten kommen.