Games 26.04.2017

Egal, wie gut ein Spiel ist, irgendeine Schwäche gibt es immer. Zum Beispiel manches katastrophale Level oder nervige Missionen. Manchmal sind sie einfach unverhältnismäßig schwer zu meistern, passen atmosphärisch nicht zum Rest des Spiels oder sind an irgendeiner anderen Stelle so miserabel geraten, dass man sie einfach nur möglichst schnell hinter sich bringen will. Hier sind Top 5 der nervigsten Missionen in Spielen.

Die Batmobil-Kämpfe in Batman: Arkham Knight

Ohne Frage gehören die „Batman: Arkham“-Games zu den besten Superheldenspielen aller Zeiten. Nie war man so nah dran, sich tatsächlich wie Batman zu fühlen. Der dritte Teil der Reihe „Arkham Knight“ (der vierte, wenn man das Prequel „Arkham Origins“ dazuzählt) stellt den krönenden Abschluss einer hervorragenden Serie dar. Allerdings gab es da etwas, das uns nach kurzer Zeit schon extrem genervt hat – vor allem, weil es im Verlauf des Games viel zu oft wiederholt wurde: Die ständigen Kampfpassagen an Bord des Batmobils waren echte Geduldsproben. Nicht etwa, weil sie besonders schwer gewesen wären, sondern schlicht und einfach, weil sie genervt haben und schon nach kurzer Zeit langweilig wurden. Dabei hat das Batmobil auch viele coole Szenen. Weniger wäre hier wirklich mehr gewesen.

Begegnung mit dem Scharfschützen – The Last of Us

Das Gameplay vom Spiel des Jahres 2013 zielte vor allem auf den Stealth-Modus und setzte voraus, dass man seine Umgebung sowie Gefahren richtig einschätzt. Wann ist es sicher, die Deckung zu verlassen? Sehen mich Gegner? Die Begegnung mit dem Scharfschützen zur Mitte des Spiels warf all das mehr oder weniger über den Haufen. Überleben war hier nämlich reine Glückssache, da das zuvor antrainierte taktische Verhalten nicht mehr viel wert war. Im schlimmsten Fall starb man mehrere Male, ohne direkt einen Fehler im eigenen Vorgehen ausmachen zu können, aus dem man lernen konnte. Das hat schon ziemlich frustriert, auch wenn es dem Gesamteindruck des Meisterwerks nicht schaden konnte.

Die Regenbogen-Strecken in Mario Kart

Jeder, der schon einmal Mario Kart gespielt hat, kennt den Horror der Regenbogen-Strecken. Nichts ist frustrierender und nerviger als die grellbunten Rennbahnen, bei denen zu allem Überfluss auch noch Seitenbegrenzungen fehlen. So passiert es jedem Spieler früher oder später mal, dass er von der Strecke abkommt und wieder auf die Fahrbahn zurückgesetzt werden muss. Besonders in erbitterten Duellen können diese Abschnitte einem den letzten Nerv rauben. Dabei spielt es auch fast keine Rolle, welches Mario Kart man genau spielt. Mindestens eine der Horrorstrecken ist in jedem Teil dabei.

Blighttown und The Gutter aus Dark Souls 1 & 2

Es gibt ein Gebiet, das selbst Veteranen von Dark Souls jedes Mal fürchten: Blighttown. Nicht aber wegen der Dunkelheit; auch nicht wegen der stets vorhandenen Gefahr, in den Tod zu stürzen, oder wegen drohenden Giftschadens durch Gegner oder wegen des Sumpfs in den tiefsten Tiefen von Blighttown sowie den unzähligen anderen Gefahren; sondern einzig und allein wegen der Performance! Blighttown ist aus technischer Sicht grauenhaft. Die Konsolenversionen von Dark Souls fallen in Blighttown auf deutlich unter 20 Bilder pro Sekunde, wodurch das Spiel an einigen Stellen nahezu unspielbar wird. Gepaart mit der Schwierigkeit des Spielabschnitts wird es zur reinen Nervenprobe. Ähnlich nervig geht’s aber auch in Dark Souls 2 zu: The Gutter ist ein Gebiet, das vom Stil her an Blighttown erinnert. Allerdings mit noch mehr fiesen Stürzen in die Tiefe – am besten vorher alle Seelen in Levelaufstiege investieren, das schont die Nerven ein wenig.

Der Wassertempel – Zelda: Ocarina of Time

Ocarina of Time gilt noch immer als eines der besten Zelda-Spiele, und überhaupt als eines der besten Spiele aller Zeiten. Allerdings werden wir niemals die Frustration vergessen, die der Wassertempel ins uns hervorgerufen hat. Wir können nur erahnen, wie viele Spieler 1998 entnervt aufgegeben, ihre Konsole aus dem Fenster geschleudert oder Nintendos Hilfe-Hotline zum Glühen gebracht haben. Die besondere Schwierigkeit dieses Levels ergibt sich aus mehreren Ebenen, von denen einige nur bei bestimmten Wasserständen erreichbar sind. Dadurch wird das Level zur echt harten Nuss, die alles andere als leicht zu knacken ist.