7 Vorsätze für das Gaming-Jahr 2018

7 Vorsätze für das Gaming-Jahr 2018 Games 08.01.2018

Alle Jahre wieder sind wir in der Silvesternacht noch hoch motiviert und nehmen uns so allerhand für das neue Jahr vor. Doch die Wenigsten von uns ziehen es auch tatsächlich durch, ein paar Kilo abzunehmen, mit dem Rauchen aufzuhören oder mehr Sport zu machen. Damit wir Ende 2018 tatsächlich mal einen Haken hinter einige Vorsätze machen können, sind hier 7 Vorschläge, die sicher einfacher einzuhalten sein werden. Schliesslich drehen sie sich alle um unsere Lieblingsbeschäftigung: Zocken.

Mehr Indie-Games spielen

An vielen Gamern gehen Indie-Spiele immer noch unbeachtet vorbei. Dabei zeichnen sich diese Spiele häufig durch viel Kreativität und Mut zur Umsetzung innovativer Ideen aus. Wahre Perlen lassen sich darunter entdecken. Und manche Indie-Games hatten 2017 sogar richtig viel Erfolg: Hellblade: Senua’s Sacrifice und Cuphead haben ordentlich Preise abgeräumt. Wir sind gespannt, was der Spielemarkt abseits der grossen Blockbuster 2018 so zu bieten hat.

Entspannter sein

Dieser Vorsatz könnte manchen Gamern doch so einiges abverlangen – er wäre aber sehr gut für deren Blutdruck. Denn viel zu schnell lassen wir uns von Kleinigkeiten auf die Palme bringen. Sei es, dass wir an einer kniffligen Trial-and-Error-Passage hängen, oder sei es, dass uns ein Noob online grad mal wieder so richtig auf die Nerven geht: erst mal tief durchatmen und einfach drüberstehen. Schliesslich ist Geduld eine Tugend.

Taten sprechen lassen

Alle Welt regt sich über Mikrotransaktionen und DLCs mit viel zu mageren Inhalten auf – und wir auch. Aber trotzdem langen wir dann oft zu und geben einen Haufen Geld für Content aus, der noch vor wenigen Jahren ganz selbstverständlich im Hauptspiel enthalten gewesen wäre. Doch damit sich an dieser Strategie der Publisher vielleicht mal was ändert, müssen wir eben auch einfach mal konsequent sein – und eben aus Prinzip ausschliesslich das Hauptspiel kaufen.

Weniger vorbestellen

Welcher leidenschaftliche Gamer hat das nicht selbst schon mal erlebt? Die Präsentation des kommenden Spiels war einfach zu bombastisch und die Trailer in Spielfilm-Qualität haben uns vollkommen eingelullt. Natürlich musste das Game gleich mal vorbestellt werden. Wir nehmen uns vor, diesem Drang, ein Game als einer der ersten spielen zu wollen, öfter einfach mal zu widerstehen. Denn nach dem Lesen von ein paar Vorab-Reviews stellt sich hin und wieder noch vor dem Kauf heraus, dass ein vorbestelltes Spiel leider doch vollkommen verbuggt auf den Markt gebracht wird oder trotz eines horrenden Preises nur wenige Stunden Spielspass bietet.

Pile of Shame abbauen

Mal ehrlich: Wie viele Spiele haben wir 2017 gekauft und bis jetzt noch nicht mal reingeschnuppert? Ja sie vielleicht noch nicht mal installiert? Ein guter Vorsatz ist, dem „Pile of Shame“ endlich mal zu Leibe zu rücken. Eine mögliche Strategie: Erst werden zwei Spiele gezockt, die wir bereits besitzen, und zur Belohnung darf dann ein Neuzugang in die Spielebibliothek einziehen. Zugegeben, bei den vielen tollen Ankündigungen für 2018 ist das eine Herausforderung. Aber wenn wir es durchziehen, haben wir am Ende des Jahres den Pile of Shame halbiert.

Sales widerstehen

Die Reduzierung des Pile of Shame ist auch nur dann erfolgreich, wenn wir mal bei einigen Sales aussetzen. Am einfachsten wäre es, gar nicht erst einen Blick auf die Liste der reduzierten und gebundelten Titel zu werfen. Aber wenn wir doch schwach werden, können wir zumindest sicher sein, dass der nächste Sale schon vor der Tür steht und die Preise demnächst vermutlich sogar noch mal weiter sinken werden.

Klassiker nachholen

Beim letzten Smalltalk in der Gamer-Clique war es mal wieder so weit: Alle haben sich angeregt über einen absoluten Spiele-Klassiker unterhalten und wir standen nur stumm daneben. Einige Spiele gehören einfach zur „Gamer-Allgemeinbildung“. Wenigstens reingeschnuppert haben sollte ein ambitionierter Spieler mal. Die aktuelle Remaster-Welle bietet die perfekte Gelegenheit, das Spielen verpasster Klassiker nachzuholen. Beispielsweise Secret of Mana, das viele als das beste JRPG aller Zeiten bezeichnen. Bilden wir uns doch endlich mal selbst eine Meinung!