Battleborn – Brutally Funny Shooter Action

Games 03.05.2016

Jedem Ego-Shooter-Fan, dem der Kampf inmitten eines Kriegsschauplatzes doch ein wenig zu ernst war, steht nun eine spannende Alternative zur Verfügung. Battleborn bietet actionreiches Gameplay mit multifunktionalen Waffen in einem futuristischen Setting. Hinzu kommen noch witzige NPCs und einige äusserst satirische Kommentare, die den Spielspass perfekt abrunden. Wer also nach etwas Abwechslung in seinem liebsten Genre sucht, der ist mit diesem neuen Titel perfekt beraten.

Frische Grafik für frische Action

Neben den MMORPGs und den Interactive Games profitierten vor allem die Ego-Shooter von den graphischen Fortschritten im Gaming-Bereich. Trotzdem unterscheiden sich die Looks der Top-Games nur geringfügig voneinander. Beinahe jedes Schlachtfeld scheint die gleiche Atmosphäre zu vermitteln. In Call of Duty oder in den Tom Clancy Games ähneln sich die Umgebungen doch immer wieder, selbst wenn auch dort zunehmend futuristische Elemente die Suche nach einem neuen Look unterstreichen. Battleborn holt den Spieler aus diesem Trott. Das ganze Spiel fühlt sich grafisch wie eine Mischung aus Half-Life und einem modernen Metroid-Game mit First-Person-Perspektive an.

Befriedigendes und vielfältiges Level-System

Ein moderner Shooter muss jedoch mit mehr überzeugen als nur mit ansprechender Grafik. Das Level-System sorgt für immer neue Anreize auf die nächste Runde. Zum einen kann der Spieler über einen dualen Skilltree verschiedene Fähigkeiten und Boni erlangen. Die Entscheidung zwischen den einander gegenüberliegenden Talenten fällt je nach Spielgewohnheit sehr leicht oder manchmal auch äusserst schwer. Gerade im Einzelspieler-Modus bereitet erhöhte Feuerkraft in der Regel das grösste Vergnügen. Durch Level-ups kann es aber auch auf komplett andere Art abwechslungsreich in Battleborn werden. Über diesen Weg steigt nämlich auch die Anzahl der spielbaren Charaktere.

Eine farbenfrohe Galerie von Charakteren

Das Design der spielbaren Figuren wirkt schon auf den ersten Blick einmalig. Zwar sind Einflüsse von japanischem Anime zu spüren, aber trotzdem bleibt der einzigartige Touch nicht aus. Da besteigt der süsse Toby kurzerhand einen überdimensionalen Mech, um klarzustellen, dass niemand auf den Kleinen herumhacken darf. Eine Gänsehaut löst hingegen der scharfe Blick von Rath aus und mit tödlicher Eleganz überzeugt Marequis. Dieser goldene Sniper hat sogar das Potential dazu Videospiel-Geschichte zu schreiben, so stark bleiben sein Look und seine Accessoires in der Erinnerung haften. Die Palette der Charaktere wird übrigens auch um einige der Endbosse erweitert.

Coole Boss-Fights in Battleborn

Auch die Endgegner gehören zu den herausragenden Qualitäten des Spiels. Es geht also nicht nur um endloses Geballere auf offenem Felde gegen Horden an Gegnern, sondern ebenso häufige Auseinandersetzungen mit einem einzigen Feind, welche doch einiges an Raffinesse erfordern. Die verwundbaren Stellen können mehrfach wechseln und teilweise kann die erhöhte Regenerationsrate den Spieler fast in den Wahnsinn treiben. Die Belohnungen für diese Herausforderungen sind aber nicht nur Moneten und spannendes Gameplay, sondern ebenfalls langsame Fortschritte in der Geschichte und immer neue NPCs, von denen einer noch frecher und morbider zu sein scheint als der letzte.

Die Handlung von Battleborn

Eigentlich muss man das Game gar nicht in der Beta-Phase angezockt haben, um direkt von der Story mitgerissen zu werden. Denn die Macher haben sich dazu entschieden, uns schon auf deren Internetseite einen Einblick über einen liebevoll gestalteten Comic zu geben. Eine neue Art der Ankündigung, die selbst Gaming-Fans nicht jeden Tag zu Gesicht bekommen.

Im Game selbst treten fünf unterschiedliche Fraktionen gegeneinander an. Jede verfolgt dabei ihre eigenen Ziele. Das Jenneriten Imperium ist nur bestrebt die eigene Macht auszuweiten, während die Republiken der vereinten Friedenshüter lieber für Gerechtigkeit eintreten. Die Eldrid vertreten eine eher naturalistische und wissenschaftliche Perspektive und geraten daher oft mit dem Last Light Consortium als Wirtschaftsvertreter in Auseinandersetzungen. Als unabhängige Fraktion stossen sogar noch die Abtrünnigen hinzu, wenn es um die Schlacht des letzten Sterns geht. Warum es so weit gekommen ist und wie die Entscheidung ausfällt, wissen wir wohl erst, wenn wir uns ab dem Release am 3. Mai 2016 in die futuristische Schlacht in der Zukunft des Jahres 19.957 stürzen.