Die 5 ärgerlichsten Jump 'n' Runs aller Zeiten

ärgerlicher, roter Stern auf blauem Himmel mit Wolken
Games 19.06.2017

Jump 'n' Runs sind eigentlich prädestiniert dafür, einfach nur Spass zu machen: Die Level sind kurz, die Story seicht (und mal ehrlich: eigentlich nebensächlich) und die Steuerung schnell erlernt. Doch es gibt einige Vertreter dieses Genres, die uns zur Weissglut treiben. Dies kann verschiedene Gründe haben: beispielsweise ein viel zu hoher Schwierigkeitsgrad, eine unübersichtliche Kameraführung und nervtötende Protagonisten. Natürlich ist das alles Ansichtssache, doch bei diesen 5 Jump 'n' Runs ist zumindest uns der Spass vergangen.

Sonic Blast – unübersichtlich und viel zu kurz

Der flinke Igel Sonic hat uns viele tolle Spielstunden beschert. Doch allein schon die schiere Menge an Sonic-Spielen lässt erahnen, dass nicht alle davon super gewesen sein können. Sonic Blast ist solch ein Kandidat: Das Spiel ist einfach nur ärgerlich schlecht. Zum einen ist es so kurz, dass wir uns fast um unser Geld betrogen fühlen. Der Bildausschnitt ist zudem so klein, dass wir ständig das Bedürfnis haben, herauszuzoomen. Bei Bosskämpfen hüpft Sonic teilweise sogar aus dem Bild, sodass sich nur erahnen lässt, wo er denn landen würde. Und nicht nur die Grafik enttäuscht, das Leveldesign ist insgesamt öde und nervig. Alles in allem ist Sonic Blast wirklich ein Spiel zum Vergessen.

Awesome Possum… Kicks Dr. Machino’s Butt – unheimlich nervig

Auch Awesome Possum ist ein Spiel, auf das wir gut und gerne verzichten könnten. Das schnelle Gameplay ist zweifellos von Sonic abgeschaut – das kann das Spiel aber auch nicht retten. Dass die Story öde ist, spielt bei einem Jump 'n' Run kaum eine Rolle, doch dann sollte wenigstens der Rest stimmen. Das tut er aber nicht. Das Nervigste an diesem Spiel sind die ständigen Kommentare des Hauptprotagonisten. Jeder Sprung, jeder Schlag gegen einen Gegner, einfach jeder virtuelle Atemzug wird von einer quietschigen Stimme kommentiert. Wer dieses Spiel tatsächlich bis zum Schluss aushält, ohne den Controller an die Wand zu werfen, hat unseren Respekt verdient.

Donkey Kong Country Returns – einfach zu schwer

Ein ebenfalls prominenter Vertreter auf dieser Liste ist Donkey Kong. Auch bei unserem Lieblingsaffen war nicht immer alles eitel Sonnenschein. Viele Fans sind sich darüber einig, dass Donkey Kong Country Returns einfach zu schwer ist: Um endlich ans Ziel zu kommen, sind unzählige Versuche auf mehreren Levels nötig. Da kommt zwangsläufig Frust auf. Das Timing muss teilweise auf die Millisekunde stimmen. Oft hilft da nur, alle Schritte und Sprünge auswendig zu lernen. Donkey Kong Country Returns kann man keinem Anfänger empfehlen – doch es gibt tatsächlich einige Spieler, die sich über den hohen Schwierigkeitsgrad freuen und sich endlich wieder herausgefordert fühlen. Wir gehören offensichtlich nicht dazu.

Super Meat Boy – nur für Profis

Super Meat Boy ist fast zu gleichen Teilen spassig und ärgerlich. Der Humor und das Gameplay stimmen: Wir steuerten äusserst präzise einen roten Fleischklops, der überall Blutspuren hinterlässt. Die Präzision der Steuerung ist wirklich auffällig und eigentlich sehr positiv – aber auch deprimierend, weil man genau weiss, dass man selbst Schuld an dem Pixel-Massaker ist, wenn der Meat Boy mal wieder in einer Kreissäge gelandet ist. Gamer brauchen wirklich Geduld und ein starkes Nervenkostüm, um Super Meat Boy zu meistern – der Triumph am Ende ist jedoch umso grösser.

Cloudberry Kingdom – nur für Hardcore-Profis

Wem Super Meat Boy noch nicht schwer genug ist, der sollte sich mal an Cloudberry Kingdom versuchen. Das Spiel ist berühmt (und berüchtigt) für seine krass schweren Levels. Schon der Trailer macht einem Angst. Die süsse, bunte Welt gaukelt ein seichtes Jump 'n' Run-Abenteuer vor – da wähnt man sich doch in Sicherheit. Und dann werden wir von dem rasant ansteigenden Schwierigkeitsgrad heftig überrascht. Die zufällig generierten Levels passen sich – angeblich – dem Können des Spielers an. Jedoch offensichtlich so, dass auch absolute Profis an den Massen an Hindernissen und Fallen noch kräftig zu knabbern haben. Einziges Trostpflaster: Der Held wird nach seinem Tod sofort wiederbelebt – ohne lange Ladezeiten.