Die schönsten Gaming Städte und virtuellen Skylines

Games 13.01.2016

Jede reale Stadt versprüht ihr eigenes Flair. Es handelt sich immer wieder um unterschiedliche Mischungen aus verschiedensten Kulturen und wirtschaftlichen Einflüssen. Teilweise wurde dieses Flair in Videospielen eingefangen. In anderen Fällen schafften es die Designer aus eigener Kraft alle Elemente einzufangen, die einer Stadt Einzigartigkeit verleihen. In jedem Fall lohnt sich aber das Schlendern durch die Gassen dieser virtuellen Metropolen und pixeligen Städtchen.

Hinweis: In diesem Beitrag erwähnen wir keine prachtvollen Städte, die zu einem grossen Teil selbst errichtet wurden. Die Prachtbauten in Sim City oder Minecraft zählen zwar teilweise zu den schönsten Städten der Zocker-Geschichte, sind aber eher individuelle Meisterwerke und nicht jedem Gaming Bürger zugänglich.

Clock Town in „Zelda: Majora's Mask“

Es handelt sich hier keinesfalls um die grösste Stadt in den Gaming Welten und es finden sich in den dortigen Strassen gewiss nicht die prächtigsten Bauten. Trotzdem bringt dieses Dorf einen Reiz mit, der diesen Ort erst so richtig lebendig macht. An jedem Tag erstrahlen die Gassen und Bewohner in neuem Licht und in der Nacht gibt es kleine, aber feine Unterschiede. Ganz nach der alten Weisheit: „Die Nacht ist nicht nur eine andere Zeit, sondern auch ein anderer Ort!“ Deshalb hat Clock Town eine Erwähnung in diesem Beitrag verdient. Ausserdem kam gerade im Februar 2015 die neue 3D Version auf den Markt und dieses legendäre Städtchen kann damit in ganz neuem Glanz erkundet werden.

Midgar in „Final Fantasy VII“

Unsere nächste Gaming Traumstadt glänzt eigentlich mit ganz gegensätzlichen Qualitäten zu Clock Town. Die gesamte Erscheinung, bis hin zur dreckigsten Gasse, kann nur als atemberaubend bezeichnet werden. Dafür ändert sich die Umgebung nur über Quest-Fortschritte und es kann keine freie Erkundung gestartet werden. Aber die handgemalten Hintergründe, welche im ganzen Spiel bezaubern, kommen in der Hauptstadt des Planeten am besten zur Geltung. Aus diesen Gründen ähnelt eigentlich keine andere Final Fantasy City dem schönen und gleichzeitig bedrohlichen Midgar.

Racoon City in „Resident Evil“

So manches Mal zeigt sich die Schönheit nur im Schrecken. Die fiktive Stadt Racoon City machte über die Jahre sehr viel durch und wurde sogar schon mehrfach vernichtet. Ausserdem wird der Spieler gleich in mehreren Teilen durch die Grossstadt gejagt und einmal sogar von Nemesis. Eine Umbrella Kreation, die ebenfalls nicht tot zu bekommen ist. Wenn eine Stadt und die Monster darin mehr Leben haben als eine Katze, dann gehört sie einfach auf die Liste. Darüber hinaus darf Racoon City den Titel „Heimat der Zombies“ tragen, denn selbst die Villa aus dem ersten Resident Evil befindet sich im Einzugsgebiet der untoten Metropole.

Gotham in allen „Batman“ Games

Obwohl in so manchen Spiel-Adaptionen diese Stadt einer verwüsteten Siedlung in Fallout gleicht, kann dieser Beitrag einfach nicht ohne das legendäre Gotham auskommen. Die Heimat Batmans und ihr Erscheinungsbild wurden über Jahrzehnte hinweg entwickelt und dank den neuen Batman-Spielen, vor allem Arkham City, kann die Stadt nun in voller Pracht erkundet werden. Die dunklen Strassenschluchten und der unverkennbare Gotik-Stil der Gebäude werden noch über Jahrzehnte hinweg die Phantasien von Gangstern und Helden anregen. Der Name „Gotham“ entstammt übrigens einer alternativen Bezeichnung New Yorks (die Stadt voller Verrückter) Das wahre Gotham kann aber eigentlich nur virtuell besucht werden.

Los Santos in den „Grand Theft Auto“ Games

Die Nachahmung von Los Angeles gehört wohl zu den gewaltigsten Städten der Videospielgeschichte. Vor allem in GTA V kann praktisch jeder Winkel der Metropole erkundet werden. Der Spieler schwimmt im Hafen, durchstreift die Villenviertel oder fliegt mit dem Helikopter über die ganze Stadt. Ähnlich wie in Zeldas Clock Town verändert sich die Stadt ständig ein wenig und jeder Winkel und jede Gasse sollten bekannt sein, damit im Falle einer Verfolgungsjagd die Flucht gelingt. Diese genaue Erkundung und Detailtiefe verleiht Los Santos einen eigenen Charakter. Es handelt sich vielleicht um die einzige Stadt, die für sich genommen einen grossen NPC (Non Player Charakter) darstellt. Ausserdem unterscheiden sich die verschiedenen Bezirke, von arm bis reich, sehr deutlich voneinander. Jeder Schritt hält also eine Überraschung parat. Mehr kann sich wohl kein Gamer von seiner digitalen Heimatstadt wünschen