Games 11.05.2016

Wenn einem Gaming-Fan die Frage nach einem der ersten Shooter gestellt wird, dann kommen in 9 von 10 Fällen zwei Antworten: Wolfenstein 3D oder Doom. Das zeigt schon den Bekanntheitsgrad, den diese Horror Shooter Serie besitzt, der jetzt endlich in eine neue Runde geht. Ironischerweise lag auch ein Beta-Key zum frühen Zocken des neuen Doom beim letzten „Wolfenstein: The New Order“ bei. Ein weiterer Beweis für die enge Verstrickung der beiden Spiele. Wir müssen hier natürlich ordnungsgemäss klarstellen, dass weder Doom noch Wolfenstein die ersten Ego Shooter waren (z. B. „Midi Maze“ gab es schon viel früher). Aber in unserem Herzen dürfen diese Spiele gerne diesen populären Platz als erster geliebter Shooter einnehmen. Wem das noch nicht reicht, um sich auf Doom 2016 bzw. Doom 4 zu freuen, dem präsentieren wir hier noch einige weitere Gründe, um die verschiedensten Knarren auszupacken.

Gestochen scharfer Shooter Spass

Die Entwickler haben bei dieser Neuauflage auf die moderne „id Tech 6“-Technologie gesetzt. Schon seit dem Trailer auf der E3 im letzten Jahr freut sich jeder Fan auf dieses grafische Feuerwerk. Das Warten hat nun ein Ende und jeder kann selbst erleben, welch wunderbare Ästhetik es haben kann, mit den Stiefeln Höllenkreaturen zu Brei zu treten. Und selbst Gamer, denen dieses Vergnügen zu brutal erscheint, müssen gestehen, dass mit Doom 2016 die Messlatte, wie ein Shooter aussehen sollte, erneut höher gelegt wurde.

Die Hintergrundgeschichte von Doom

Auf dem Mars bzw. auf dessen Monden experimentiert ein gewissenloser Konzern mit einer neuen Teleportationstechnologie. Dabei stossen sie ein Tor zur Hölle auf und die schlimmsten Kreaturen der Unterwelt überrennen die Wissenschaftler und einen Grossteil der anwesenden Streitkräfte – doch ein Marine schlägt zurück.

Der neueste Teil soll eine Art Vorgeschichte darstellen und spielt auf dem roten Planeten selbst. Dr. Olivia Pierce von der Union Aerospace Corporation (UAC) verursacht wieder das übliche Chaos und dank ihr dürfen wir uns über die Marsoberfläche oder durch verschiedene Industrieanlagen kämpfen. Zur Invasion aus der Hölle passt übrigens auch der Beiname der Grafiktechnologie „id Tech 666“.

Nostalgische Highlights in Doom 2016

Selbstverständlich versorgen uns die Macher auch wieder mit einer ganzen Fülle an Fan-Service. Dazu zählen legendäre Waffen, wie die doppelläufige Schrotflinte, oder das eine oder andere legendäre Monster mit einem neuen glänzenden Look. Ausserdem darf die altbekannte Kettensäge keinesfalls fehlen. Die Anhänger der Vorgänger werden sich also sofort wie zuhause fühlen. Aber damit ist noch lange nicht genug. Zu der ordentlichen Portion Nostalgie kommen natürlich auch einige neue Features hinzu.

Einzigartig rasantes Gameplay

Vor allem der Speed mit dem die Spieler im neuen Doom durch die Level jagen können, beeindruckt enorm. Mittels Doppelsprüngen und tödlichem Nahkampf schlägt sich der Marine durch die Horden von Monstern und schon ein Zwinkern könnte dazu führen, dass ein Zuschauer den einen oder anderen Kill dabei verpasst. Es existiert eigentlich derzeit kein anderes Videospiel, das so rasantes Gameplay mit derart hochauflösender Grafik verbindet. Die unterschiedlichen Moves, um den Kreaturen den Rest zu geben, runden das Gesamtpaket ab.

Individuelle Welten in Doom schaffen

Zusätzlich besitzt der neueste Teil der Serie das Potential für unendlichen Spielspass. Das Feature SnapMap erlaubt es nämlich eigene Karten zu erstellen, die dann von Freunden oder vielleicht sogar Fremden über das Internet bewältigt werden. Alle Gamer, die bereits Erfahrung mit dem Mario Maker haben, wissen wie viel Kreativität die Community bei der Nutzung eines solchen Tools beweist. Es warten also nicht nur eine coole Singleplayer-Kampagne und ein schneller Multiplayer Modus auf die Doom-Fans, sondern ebenso noch ungeahnte Welten.

Hinweis: Wegen der hochauflösenden Grafik steigen auch die Anforderungen an den PC. Unbedingt die Systemvoraussetzungen prüfen, bevor der Kampf gegen die Ausgeburten der Hölle gestartet wird!