Minecraft ist endlich für Nintendo Switch erhältlich
Games 11.05.2017

Weltweit sind Gamer gefesselt von Minecraft. Eine grosse Fangemeinde hat sich um das Spiel etabliert, nachdem es erstmals für den PC im November 2011 erhältlich war. Der Hype um Minecraft ging schnell und steil nach oben, was dazu führte, dass sich eine lebhafte Let’s Player-Szene aufbaute, welche es einigen YouTubern ermöglichte, ganze Karrieren aufzubauen. Nach nur drei Jahren erkannte auch der Konzern Microsoft das Potential des Games des schwedischen Spieleentwicklers Mojang. Microsoft kaufte das Unternehmen für $2,5 Milliarden. Minecraft ist mittlerweile nicht nur für den PC erhältlich, sondern auch für die PlayStation 4 und Xbox One. Ab dem 11. Mai können auch alle Nintendo Switch Spieler in den Genuss des Sandbox Games kommen und die unendlich kreativen Möglichkeiten erleben, die das Spiel bietet.

Eine Welt der grenzenlosen Möglichkeiten

Das einzigartige Konzept von Minecraft besticht mit der Freiheit, die das Game bietet. Mit dem Start des Spiels befindet man sich in einer zufällig generierten Welt, die aus Blöcken aus Sand, Grass, Stein und vielen weiteren Elementen besteht. Jeder mit ausreichend Neugier kann die verschiedenen Strände und Höhlen des Spieles erforschen. Mysteriöse Dörfer sind überall verstreut und warten nur darauf, dass die Spieler ihre Geheimnisse lüften. Die Abenteuer in Minecraft sind endlos, denn dem Spieler werden keine Anweisungen in die Hand gedrückt. Der Mangel an einem Tutorial macht es zu einem einzigartigen Spielerlebnis, bei dem man auf seine Instinkte vertrauen muss. Wie auch bei anderen Sandbox Games kann man selbst entscheiden, womit man sich in Minecraft beschäftigt. Das blockartige Design des Spiels, gibt ihm einen ganz eigenen Look mit viel Charme und Persönlichkeit. Auf den ersten Blick mag es zwar aussehen, als ob man nur quadratische Architektur mit den Blöcken bauen kann, doch mit etwas Phantasie hat man schnell aufwändigere Bauten geschaffen, die keinesfalls rechteckig sein müssen. Mit ausreichend Geduld ist man sogar in der Lage riesige Dinge zu bauen, wie zum Beispiel eine exakte Nachbildung einer Cola Dose oder des Turms von Babel. Je grösser die Konstruktionen werden, desto genauer kann man arbeiten. Es kann sogar zu besonders kreativen Ideen führen, wie zum Beispiel der Drachen Alduin aus Skyrim. Diese Kunst der „Pixelart“ hat sich besonders als Trend bei YouTubern entwickelt.

Auf ins Abenteuer!

Das Gameplay baut auf dem klassischen Jäger und Sammler-Prinzip auf. Jedes Mal, wenn der Spieler ein neues Spiel startet, ist dieser unbewaffnet. Das einzige Werkzeug sind die eigenen Fäuste, womit man zuerst alles, das sich in Sicht befindet, schlagen kann. Nahezu alle Blöcke in dem Spiel sind abbaubar. Nachdem ein Baum oder Schwein genug Schaden abbekommen hat, ist man in der Lage, dessen Rohstoffe aufzusammeln. Hieraus können dann neue Gegenstände, wie Bänke, Steinblöcke, oder Werkzeuge erstellt werden, die das Leben des Spielers deutlich erleichtern. Auch die Konstruktion von Waffen spielt eine grosse Rolle, damit man nicht abends von einem explodierenden Creeper überrascht wird. Denn in Minecraft gibt es nicht nur Sonnenschein, nachts kommen die Monster heraus. Es werden vier prinzipielle Spielmodi angeboten. Wer die klassische Version des Spiels erleben möchte, wählt „Survival“. Für eine grössere Herausforderung, kann mit „Hardcore“ der Schwierigkeitsgrad erhöht werden. Oder man kann mit „Adventure“ das Spiel in ein wahres Abenteuer verwandeln, da nur mehr mit Werkzeugen Holz oder Stein gesammelt werden kann. Spieler, die es bevorzugen, ohne Grenzen etwas zu erschaffen und ihre Vision verwirklichen wollen, können sich im Spielmodus „Creative“ austoben.

Endlich auch auf der Switch

Leider geht mit der neuen Version auf der Switch der Marktplatz für user-kreierte Skins und Maps verloren, aber dafür können Nintendo-Fans sich auf exklusiven, von Super Mario inspirierten, Inhalt freuen. Gamer erhalten Skins von den verschiedenen Charakteren aus der berühmten Spielreihe, sei es Mario, Wario, Luigi oder Prinzessin Peach. Ebenfalls wurde das Mushroom Kingdom komplett aus Blöcken nachgebaut und diese nostalgische Ortschaften von vergangenen Spielen können entdeckt werden. Wer schon immer davon träumt, das Schloss von Peach in die Luft zu jagen hat nun die Möglichkeit dazu. Man ist nicht gezwungen alleine zu spielen, denn Minecraft baute dank desMultiplayer-Angebots eine grosse Community auf. Online können bis zu acht Spieler gemeinsam riesige Gebäude errichten, um diese ein paar Minuten später zu zerstören. Nintendo’s neue Konsole versucht auch, wieder mehr Spieler zu motivieren, daheim mit Freunden zu spielen, weshalb die Möglichkeit besteht mit drei weiteren Personen seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Split-Screen macht das möglich. Sei es alleine oder in einer Gruppe, Minecraft ist das perfekte Spiel, um seine Phantasie auszuleben. Dank ausreichender Spielmodi kann jeder Gamer seine bevorzugte Spielweise finden, sei es etwas zu erschaffen, nachzubauen oder einfach in die Luft zu jagen.