How to: Overwatch – Tipps für neue Helden

Games 03.08.2016

Pokémon Go ist nicht der einzige neue Hit, der Gamer im Sommer 2016 fesselt. Der neue Ego-Shooter mit MOBA Elementen von Blizzard, Overwatch, lässt Zocker eine ganz neue Art von epischen Schlachten erleben. Doch nicht alle Blizzard Fans und neuen Spieler zählen zu den erfahrenen Team Fortress Veteranen. Deshalb kann der Einstieg in das vierte und absolut frische Spieluniversum von einigen Niederlagen geprägt sein. Unsere Tipps sollten jedoch schnell auf die Siegerstrasse und damit zu mehr Spielspaß führen.

Teamplay ist Trumpf

Wenn Spieler beispielsweise von Counter-Srtike zu Overwatch kommen, dann könnte der Flow des Games tatsächlich etwas ungewöhnlich wirken. Gestorbene Spieler werden im Shooter von Blizzard nämlich sehr schnell wiederbelebt und es muss nicht auf das Ende der Runde gewartet werden. Die Spawn Timer sind zwar sehr gering, aber die Wege hin zur Schlacht können einiges an Zeit beanspruchen. Aus diesem Grund sollte man sich in Overwatch schnell daran gewöhnen, auf das restliche Team zu warten, bevor der nächste Angriff startet. Nacheinander in den feindlichen Kugelhagel zu laufen, hat wenige Erfolgsaussichten. Ausserdem sollte man sich daran gewöhnen, die Ultimates gemeinsam einzusetzen. Wenn jemand den roten Drachen in die Reihen der Gegner schickt, könnte es ein guter Zeitpunkt sein, auch selbst auf Q zu drücken.

Zusatztipp: Die Emotes können in Public Games zur schnellen Verständigung genutzt werden. Einfach darüber anzeigen, dass der eigene Ulti bereit ist.

Opfer für das Team bringen

Damit ist nicht gemeint, sinnlos im Spiel zu sterben. Aber gerade Anfänger sollten darauf achten, dass im Team alle Rollen relativ gleichmässig vertreten sind und auf ihre Mitspieler bei der Charakterauswahl hören. Wer doch noch schnell einen benötigten Supporter wählt, kann sich sehr schnell Freunde in Overwatch machen. Zur genauen Zusammenstellung können wir hier nichts sagen, was in Stein gemeisselt wäre, da sich die Meta noch stark ändert. Aber ein oder zwei erfahrene Player wird es im Team immer geben. Empfehlenswert ist derzeit eine gute Balance zwischen Tank, Supporter und Damage Dealer, wie sie auch in MOBAs gebräuchlich ist.

Zusatztipp: Helden sollten immer entsprechend ihrer Rolle agieren. So sollten Tanks ganz vorne stehen und Supporter eher weiter hinten. Unbedingt soll auf die Umgebung geachtet werden, da keine Minimap existiert und der Heiler nicht von einem schnellen Charakter von hinten ausgeschaltet werden sollte.

Die verschiedenen Maps kennen

Auf den unterschiedlichen Karten sind jeweils eigene Missionsziele zu erfüllen. Deshalb empfiehlt es sich sehr stark, alle Maps wie die eigene Westentasche zu kennen. So können nämlich Überraschungsangriffe aus ständig neuen Richtungen gestartet werden und auch die einzelnen Abilties der Helden lassen sich effizienter nutzen. Fallen zu stellen bzw. ordentlich zu flanken funktioniert auch nur mit Ortskenntnis. Bevor es also ans Spielen gegen reale Gegner geht, könnten einige Runden gegen die KI nicht schaden. Als besonders wertvoll muss auch dieses Wissen über die Standorte der Medi-Packs eingestuft werden.

Zusatztipp: Manche Heldenfähigkeiten erlauben eine sehr schnelle Bewegung über die ganze Karte. Auf manchen Maps sind diese Skills beinahe unbezahlbar, da sich Nachteile der Startposition ausgleichen lassen. Die richtige Charakterwahl kann folglich auch von der Map-Kenntnis abhängen.

Zwei Fäuste für Gegner

Erfahrene Shooter Spieler müssen sich bei Overwatch auch erst einmal daran gewöhnen, dass die Nahkampfangriffe sehr stark sind und bei vielen Helden ganz ausgezeichnet die Primärwaffe ergänzen. Da das Spiel sehr rasant ist, kommt man schnell auf Tuchfühlung mit den Gegnern, und während die Kanonen nachgeladen werden, kann ein direkter Schlag mit der Nahkampfwaffe ein guter Finisher sein. Zudem fällt es den Spielern wegen der fehlenden Minimap schwer, alle Richtungen im Auge zu behalten. Ein Anschleichen und Zuschlagen ist also durchaus möglich und manchmal die ideale Taktik, um das Feld von hinten aufzuräumen.

Zusatztipp: In Overwartch besitzen unterschiedliche Waffen auch verschiedene physische Eigenschaften. Manche Schüsse kommen direkt beim Gegner an, während andere Projektile erst zum Feind fliegen müssen, um ihn zu treffen. Auch dieser Punkt ist sehr gewöhnungsbedürftig, aber erhöht die taktische Finesse des Spiels, wenn einmal ein wenig mehr Erfahrung gesammelt wurde.