Top 5 PS4 Games 2017

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Games 20.12.2017

Das Jahr 2017 war ein starkes Jahr für die PlayStation 4. Wir kamen mit dem Zocken kaum hinterher bei all den grandiosen Spielen. Das Jahr begann direkt mit hochkarätigen und lange erwarteten Titeln, nach der obligatorischen Sommerpause ging es dann so weiter. Hier sind unsere Top 5 PS4 Games des Jahres 2017.

Horizon: Zero Dawn

Schnell in Deckung, bevor uns der gefährliche Sägezahn erspäht. Im Hintergrund streift ein riesiger Langhals durch die Landschaft – doch diese friedliebende Maschine in Brachiosaurus-Grösse muss uns nicht beunruhigen. Wenn wir mit Aloy das Heilige Land erkunden, gibt es an jeder Ecke was zu bestaunen – seien es grandiose Ausblicke über die Berge und Täler oder eben Begegnungen mit den verschiedensten Bewohnern dieser post-apokalyptischen Steinzeit. Horizon: Zero Dawn wurde von den Spielern heiss erwartet und hat nicht enttäuscht. Die spannende Story, die äusserst liebenswürdige Protagonistin und eine Grafik, bei der die Augen anfangen zu glänzen, machen Horizon: Zero Dawn zu einem der besten Spiele des Jahres 2017.

Persona 5

Überhäuft mit Lob wurde in diesem Jahr auch Persona 5. Das neueste JRPG aus dem Hause Atlus hat nicht nur in seiner Heimat Japan, sondern rund um die Welt eingeschlagen. Selbst Gamer, die mit diesem Genre sonst wenig am Hut haben, hat Persona 5 in seinen Bann gezogen. Die Story, die zwischen Highschool-Alltag und Verbrechensbekämpfung in einer Parallel-Welt hin und her wechselt, reisst einfach mit. Zudem verblüfft die Detailverliebtheit, mit der das ganze Spiel – bis hin zum Pausenmenü – gestaltet ist. Die Spieldauer ist mit mindestens 80 Stunden – bei langsamerer Spielweise gut und gerne 120 Stunden – ziemlich beachtlich. Aber wer einen langen Atem hat, wird mit viel Inhalt belohnt.

Uncharted: The Lost Legacy

Kleine Sticheleien, tiefgründige Gespräche oder ein ausgewachsener Streit: Die Dialoge und Interaktionen zwischen Chloe Frazer und Nadine Ross in Uncharted: The Lost Legacy verleihen den beiden Protagonistinnen Charakter. Die lebendig gestalteten Hauptheldinnen tragen einen grossen Teil zum Spielspass bei – auch wenn The Lost Legacy schon allein mit Grafik, Story und Gameplay begeistern kann. Der Ableger der erfolgreichen Uncharted-Reihe kommt ganz ohne den Abenteurer Nathan Drake aus. Und ganz ehrlich: Wir haben ihn nicht vermisst. Die zwei Damen machen ihren Job ganz hervorragend und gesellen sich mit Leichtigkeit zu Lara Croft in die Riege der erfolgreichen Schatzjägerinnen.

NieR: Automata

Wem treibt es nicht die Tränen in die Augen, wenn liebenswürdige Androiden Gefühle zeigen, obwohl es ihnen strengstens verboten ist? NieR: Automata ist ein gelungenes Gesamtpaket aus tiefgründiger Geschichte, faszinierendem Setting, spassigem Gameplay und tollem Soundtrack – und trotzdem ein Spiel, von dem viele Gamer noch nichts gehört haben. Die vielen verschiedenen Enden und eine Geschichte, die sich auch nach dem fünften Mal Durchspielen noch etwas weiter entfaltet, sorgen für Langzeitmotivation pur.

Hellblade: Senua’s Sacrifice

Ruhiges Wasser. Unheimlich ruhig. Unser provisorisches Ruderboot, das langsam dahingleitet. Und ein Stimmengewirr im Hintergrund, das einfach nicht abbricht. So beginnt Hellblade: Senua’s Sacrifice und gibt in den ersten paar Minuten bereits einen sehr guten Eindruck von der Stimmung des gesamten Games. Kaum ein anderes Spiel hat es bisher geschafft, eine so intensive Atmosphäre aufzubauen wie Hellblade. Das Indie-Game im Gewand eines AAA-Titels war unser Highlight im Jahr 2017 und zeigt eindrucksvoll, dass auch schwierige Themen (die Heldin, Senua, leidet unter schweren Psychosen) einen Platz in Games verdient haben und dass eine spannende Story-Kampagne allemal für eine kurze Spieldauer entschädigt.