XCOM 2 – Der Alienkrieg geht weiter!

Games 03.02.2016

Die Ausserirdischen haben die erste Auseinandersetzung gewonnen und beherrschen nun die Erde. Die Entwickler haben sich für dieses Szenario entschieden, da nur wenige Spieler das erste XCOM tatsächlich beendet haben. Die Menschen wurden nur in ganz wenigen Fällen zum Sieg geführt. Nun heisst es also die eigenen Truppen als Revolutionäre gegen die Aliens in die Schlacht zu führen. Schon die ersten Flüge mit dem neuen Skyranger und die ersten Kampfeinsätze überzeugen mit dem gewohnten XCOM Stil und genialen Gameplay. Die taktische Jagd nach Aliens hat noch nie so viel Spass gemacht und gleichzeitig so viele Möglichkeiten geboten.

Neue Features in XCOM 2

Die ganze Fülle der neuen Optionen bleibt noch ein Geheimnis und wird sich wohl erst nach wiederholtem Durchspielen offenbaren, aber schon die ersten Neuheiten machen Lust auf mehr. Die Specialist bzw. Support Klasse befehligt nun einen Gremlin. Dabei handelt es sich um einen fliegenden Helfer, der nicht nur heilen kann, sondern noch viel mehr Nutzen besitzt. Zu diesen alternativen Einsatzmöglichkeiten zählt unter anderem ein Stun Effekt und weitere Schadensfunktionen. Gremlins haben auch beim Basisbau eine Bedeutung.

Die Sniper besitzen endlich eine beeindruckende Handfeuerwaffe neben dem typischen Gewehr. Sogar Chuck Norris würde vor dieser Pistole in Ehrfurcht erstarren. Ausserdem können alle Soldaten nun speziellen Loot von den Aliens erbeuten. Diese greifen übrigens nicht alleine an. Die typischen Aliens, wie die altbekannten Sektoids, werden von menschenähnlichen Soldaten der ADVENT Squads unterstützt. Die Terrormissionen besitzen nun eine besondere Schwierigkeit, denn eine bestimmte Anzahl an Zivilisten muss überleben, damit sie als Erfolg verbucht werden können. Ausserdem existieren nun Faceless Aliens in diesen Missionen, welche einfach aus einem Zivilisten schlüpfen und die Chrysaliden beinahe harmlos wirken lassen. Diese klassischen Terroraliens fehlen aber ebenso nicht. Das neue Muton Design schlägt alles Dagewesene.

Sogar die Methoden zur Geldgewinnung und Soldatenausbildung haben sich verändert. Supply (früher Credits) wird nun unter anderem über Kisten auf der Geoscape Karte aufgenommen. Weiters werden Rookies jetzt bei Bedarf über die Akademie zu Soldaten mit einer speziellen Klasse ausgebildet (Beförderung ebenso noch möglich!). Der Umgang mit Wissenschaftlern und Ingenieuren ändert sich auch grundlegend, aber wie alle Neuerungen unterstützt dies nur das alte Gameplay Feeling. Neue Arten von Missionen, wie „Dark Events“, reizen dabei die neuen Fähigkeiten der Soldaten und des Commanders aus. All dies war nur ein Bruchteil der Features im kommenden XCOM 2. Fans der Reihe kommen voll auf ihre Kosten und werden sich nicht mehr vom Bildschirm und Widerstandskampf trennen wollen.

Harte Kämpfe und detaillierte Biographien

Einer der wichtigsten Aspekte von XCOM, nämlich die Personalisierung der Soldaten, erfuhr ebenfalls wesentliche Verbesserungen. In einem speziellen Charakterpool können die Lieblingscharaktere aus den letzten XCOM Spielen nachgebaut werden. Dann geht es natürlich darum, neue Geschichten mit den frischen oder altbekannten Kriegern zu schreiben.

Am Beginn jedes Einsatzes kann das eigene Dreamteam versteckt in Position gebracht werden. Es hat sich als sehr vorteilhaft herausgestellt eine Falle zu bauen, die ein Soldat auslöst, während sich alle anderen im Feldposten Modus befinden. Nach diesem ersten Überraschungsangriff sucht sich der bewährte Sniper immer ein schönes Dach, um mit seiner Treffsicherheit zu überzeugen. Die Grenadiere sprengen natürlich zuvor die Deckung in Stücke und den Rest besorgen die Ranger mit ihrem Schwert. Wenn sich ein spezieller Soldat immer als Retter in der Not zeigt, da er so gut trifft oder einfach nur immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist, dann wächst er dem Spieler sehr schnell ans Herz. In diesen Momenten ist es umso cooler, wenn der Kämpfer eine genaue Biographie besitzt, die beschreibt, wie er in den Widerstand und zu XCOM geriet. Diese enge Bindung sorgt für enormen „Replay Value“ oder manchmal ein paar Tränen, wenn der Soldat im Einsatz stirbt. Die genaueren Auswertungen nach den Kämpfen unterstützen diesen Effekt noch weiter. Es braucht sich also niemand wundern, wenn sich so mancher am 5. Februar 2016 (voraussichtliches Release-Datum) wegen Fieber krankschreiben lässt, nämlich wegen des Alienfiebers!