Die 5 besten Wege, Sims in Die Sims 4 zu töten

Games 13.03.2017

Hand aufs Herz: Jeder, der die Geschicke seiner Sims über Generationen gelenkt hat, hat es schon einmal getan. Und es ist völlig in Ordnung – egal, ob mit Motiv, beispielsweise um den unliebsamen Nebenbuhler auszuschalten, oder einfach nur als Ventil für aufgestauten Sims-Frust. Sims ins digitale Jenseits zu schicken ist schon okay. Vor allem, wenn man sich dabei besonders kreative und lustige Todesursachen zunutze macht. Bleibt nur zu hoffen, dass die geschassten Sims nicht als Geister zurückkehren und uns weiternerven.

Die Sims 4 macht das Sterben schwieriger

Langjährige Sims-Fans wissen, dass die Sims im vierten Serienteil etwas widerstandsfähiger geworden sind als in den Spielen davor. Wo der Sim in früheren Spielen einfach direkt das Zeitliche gesegnet hat, braucht es jetzt entweder mehr Zeit oder gleich mehrere Anläufe, bis der Sensenmann kommt. Heißt im Detail: Wo früher ein saftiger Stromschlag gereicht hat, damit der Sim sein Leben aushaucht, muss er in Sims 4 den Fehler schon zwei Mal machen. Und diverse andere Todesursachen deuten sich so weit im Vorfeld an, dass man die meisten von ihnen nur dann zu Gesicht bekommt, wenn man es tatsächlich darauf anlegt. Aber im Folgenden stellen wir nun einige einfache, klassische, aber zusätzlich auch groteske und abgefahrene Möglichkeiten vor, sich seiner Sims durch ein vorzeitiges Ableben zu entledigen.

Der Klassiker: Eingemauert

Der absolute Klassiker, um seine Sims loszuwerden, ist seit eh und je das Architektur-Tool. Wer Türen und Fenster entfernt und seinen Sim einmauert, garantiert seinen langsamen und qualvollen Tod durch Verhungern. Und wenn das zu langweilig ist und der Sim kein Meisterkoch ist, kann man ihn in seiner isolierten Zelle ja etwas kochen lassen und hoffen, dass ein Feuer ausbricht! Sobald es brennt, kommt wieder das Architektur-Tool zum Einsatz und wir geben möglichst viel Brennbares in den kleinen Raum. Ohne Fluchtwege hat der ungeliebte Sim dann keinerlei Chance, dem Inferno zu entkommen!

Schocktherapie

Eine einfache, aber durchaus effektive Todesart haben wir bereits kurz angesprochen: den Elektroschock. Dazu geben wir dem Ziel-Sim einfach einige elektrische Geräte an die Hand, die er ganz normal benutzt. Wie es in der Welt der Sims üblich ist, hat eines davon dann relativ schnell einen Defekt. Ist der Sim dann handwerklich nicht besonders geschickt und versucht das Gerät zu reparieren, gibt es einen saftigen Stromschlag. Statt das als Warnung zu verstehen, haben wir unser Ziel aber nun vor Augen und müssen den Sim einfach nochmal zur Reparatur schicken – vom Ergebnis sind wir selbst dann eher nicht geschockt.

Er war ein Messie

Eine besonders schöne Variante und eine absolute Neuheit in Die Sims 4 ist der Tod durchs Verdrecken! Wenn wir einen unordentlichen Sim haben, den wir loswerden wollen, können wir einfach auf diese negative Charaktereigenschaft setzen. Einfach dreckiges Geschirr, volle Mülleimer und Mülltüten stehen lassen und warten, bis der süßlich-faule Geruch Fliegen anlockt. Haben sich genug Fliegen gesammelt, tun die sich irgendwann zu einem Killer-Schwarm zusammen und fressen unseren Messie-Sim bei lebendigem Leibe.

Sport ist Mord

Für Sims gelten meist dieselben Regeln wie in der wirklichen Welt. Auch die Kombination aus fehlender Kondition, hohem Alter und zu viel Ehrgeiz kann daher gesundheitsschädigend sein. Wenn man also nicht mehr mitansehen kann, dass der Sim im gehobenen Alter immer dicker und fauler wird, schickt man ihn aufs Laufband oder zu anderen körperlichen Aktivitäten. Und wenn man dann entscheidet, dass man ihn loswerden möchte, lässt man ihn einfach nicht mehr absteigen, bis er sich zu Tode trainiert.

Der kleine Horrorladen

Wer das Groteske bevorzugt und auch einige Arbeit in den perfekten Sim-Mord stecken möchte, der sollte auf die Kuhpflanze "Laganaphyllis Simnovorii" setzen. Diese fleischfressende Pflanze mit Kuhkopf und Euter braucht viel Pflege, wird aber zur garantierten Todesfalle. Einfach aufhören, die hungrige Pflanze zu füttern, und sie beginnt mit einem Kuchen, Sims anzulocken und in ihre Fänge zu treiben. Tappt der richtige Sim in die Kuchenfalle, lässt sich die Pflanze nicht zweimal bitten und verspeist unser Ziel mit Haut und Haar.

Viele Wege führen zum Ziel

Egal, ob fleischfressende Pflanze mit Kuhkopf, verhungerte Sims hinter der Wand oder der gute alte Elektroschock – es gibt dutzende Möglichkeiten, seine Sims zur Strecke zu bringen. Aber wenn der Spaß vorbei ist, empfehlen wir meistens doch, den Spielstand nochmal zu laden. Schließlich wollen wir auch für unsere Sims-Familie nur das Beste – meistens.