Detroit: Become Human - Wo hört KI auf und fängt der Mensch an?

Detroit: Become Human - Wo hört KI auf und fängt der Mensch an?

© Quantic Dream

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Games | 23.05.2018

Detroit: Become Human erscheint am 25. Mai exklusiv für die PlayStation 4. Entwickler Quantic Dream sind berühmt für ihre ganz eigene Machart von Games, die es so eher selten zu sehen gibt. Daher lohnt sich ein Blick auf den Titel. Was steckt hinter Detroit: Become Human und warum ist es so besonders?

Leben in der Zukunft

2038. Fortschritte in der Wissenschaft haben einen lang herbeigesehnten Traum der Menschheit endlich realisiert: Androiden. Diese menschenähnlichen Roboter helfen uns in unserem Alltag. Als Reinigungskräfte, Babysitter, Beamte und Arbeiter fürs Grobe. Ohne sie ist ein Leben kaum noch vorstellbar. So entwickelt sich das Geschäft mit den Androiden zu einem boomenden Wirtschaftszweig. Dreh- und Angelpunkt der Massenproduktion ist dabei die titelgebende Stadt Detroit. Detroit ist zu unserer Zeit (also jetzt) bekannt als DIE Stadt der Automobilherstellung der USA. Im Jahre 2038 ist die neue Massenproduktion auf Androiden aufgestellt, die sich in jeder Faser unseres sozialen Lebens etabliert hat. Natürlich dienen uns diese Roboter nur. Eigene Entscheidungen können sie nicht fällen, sie hören nur auf Befehle und eigentlich können sie den Menschen nicht schaden. Eigentlich.

Die Androiden erwachen

So perfekt das Leben mit den Androiden klingt, aus irgendeinem Grund kommt es vermehrt zu Problemen. Obwohl die Androiden nur ihrer Programmierungen folgen sollten, scheinen sie sich immer wieder entgegen den Befehlen ihrer Besitzer zu wehren. Es kommt zu sozialen Unruhen und zum Konflikt. Manche Menschen fordern Menschenrechte für die Androiden. Andere wollen davon nichts hören und sehen die Roboter als ihr Eigentum an. Mit dem sie tun und machen können, was sie wollen. Inmitten dieser stürmischen Zeiten befinden sich drei spezielle Androiden, die mit ihren Aktionen und Entscheidungen den Verlauf der Geschichte verändern werden.

Drei Protagonisten

Connor, arbeitet als Polizei-Spezialermittler. Als Androide sollte Connor frei von Gefühlen sein und stets besonnen entscheiden. Das kann in brenzligen Situationen besonders hilfreich sein. Connor analysiert Tatorte, sucht Beweise und rekonstruiert Tathergänge. Damit ist er eine große Hilfe für die Polizei. Doch wie wird er sich verhalten, wenn er sich zwischen Menschen und Androiden entscheiden muss?

Markus tickt da ganz anders. Er konnte sich von seinem Besitzer befreien und lief weg. Er hat geschafft, was eigentlich als unmöglich galt. Er konnte seine eigene Programmierung überwinden und denkt und entscheidet nun für sich selbst. Er möchte die Androiden von der Herrschaft der Menschen befreien und versucht, einen Aufstand zu organisieren. Wie wird er das anzetteln? Friedlich oder mit Gewalt?

Kara hat ihre Programmierung ebenfalls überwunden, aber aus anderen Gründen. Sie diente einem gewaltbereiten Alkoholiker und dessen Tochter als Dienstmädchen. Als der Vater eines Tages auf das Mädchen einprügeln möchte, stellt sich ihm in den Weg. Damit wurde sie zur Abweichlerin und befindet sich zusammen mit dem Mädchen auf der Flucht. Welche Rolle wird sie im Aufstand der Androiden spielen?

Verzweigte Handlung mit Entscheidungen

Wann ist ein Mensch ein Mensch? Wenn Androiden auch Gefühle haben und selbstständig Entscheidungen treffen können, sind sie dann nicht auch Menschen? Das ist die grundsätzliche Frage und die moralische Zwickmühle des Games Detroit, das mit den drei Hauptcharakteren behandelt wird. Dabei gibt es einen besonderen Clou. Immer wieder kommt es zu Momenten, an denen sich Spieler in der Handlung entscheiden müssen. In einer Szene muss der Polizist Connor mit einem Androiden auf dem Dach eines Hauses verhandeln. Der Androide ist Babysitter und droht, zusammen mit dem Kind zu springen. Connor muss das Mädchen retten. Also wie am besten vorgehen? Eine Waffe mitnehmen und auf den Kidnapper schießen? Mit ihm reden und beschwichtigen? Sollte Connor lügen, oder ehrlich sein? Was, wenn der Androide die Lüge erkennt und springt? All diese Entscheidungen müssen in wenigen Sekunden getroffen werden und verändern die Handlung der Geschichte.

Das macht die Games von Quantic Dream so einzigartig. Mit Fahrenheit, Heavy Rain und Beyond: Two Souls haben die Entwickler schon spannend interaktive Thriller abgeliefert. Mit Detroit: Become Human scheint der nächste Streich des Studios zu folgen. Unser Tipp: Im PlayStation Store gibt es eine Demo zum Downloaden und Ausprobieren.