EA Sports UFC 3 – ab ins Oktagon!

EA Sports UFC 3 – ab ins Oktagon
Games 06.02.2018

Die Kontrahenten lassen ihre Muskeln spielen und belauern sich wie wilde Tiere. Schnell glänzt die Haut von Schweiß und die Folgen der ersten Körperkontakte zeigen sich in Form von Platzwunden und geschwollenen Augen. Wer wird am Ende wohl gewinnen? Der Große mit dem kräftigen Schlag oder der Flinke mit der ausgefeilten Technik?

Der dritte Teil der EA Sports UFC-Reihe bietet ein noch realistischeres Erlebnis als die Vorgänger. Die Beinarbeit der Kämpfer ist beeindruckend, genauso wie die Vielfalt der Angriffsmethoden und Bewegungsanimationen. Das Mixed-Martial-Arts-Game weiß wahrlich zu begeistern. Und es ist nicht nur für Kenner des Sports interessant, sondern für alle PS4- und Xbox-One-Besitzer. Vor allem, wenn sie nach einem stressigen Tag gerne ihren Frust in harten virtuellen Battles ablassen. Wir schlüpfen dafür immer gern in die Rolle des wohl berühmtesten Ultimate Fighting Champions, Conor McGregor – der es auch auf das Cover geschafft hat –, sowie in die von vielen weiteren echten und fiktiven Kämpfern.

Real Player Motion: Bewegung ist alles

Dass in einem UFC-Kampf fast alles geht, macht es für Spieleentwickler nicht unbedingt leicht. Denn es müssen nicht nur die Bewegungen einer bestimmten Kampfsportart eingefangen werden, sondern eine bunte Mischung. Unzählige Griffe, Würfe, Schläge und Tritte müssen die Entwickler animieren. In EA Sports UFC 3 kommt dafür eine neue Animationstechnologie zum Einsatz: Real Player Motion. Damit sind authentische und reaktionsschnelle Bewegungen im Kampf möglich. Auch Kombos reihen sich flüssig aneinander. Sowohl Angriff als auch Verteidigung wirken fast wie in einem echten Kampf. Pendelbewegungen und Strikes sind genauso möglich wie geschickte Konter. So bietet EA Sports UFC 3 nicht nur optisch mehr als die Vorgänger, sondern hebt die MMA-Kämpfe auch spielerisch auf eine neue Stufe.

Bilderbuch-Karriere oder Start mit Schwierigkeiten?

Für noch mehr frischen Wind sorgt der Karrieremodus, in dem die Entscheidungen des Gamers tatsächlich Gewicht haben. Es macht nämlich durchaus einen Unterschied, wie wir uns verhalten – und das auch abseits der Kämpfe. Dafür gibt es im Spiel sogar ein eigenes Social-Media-System, das bereits vor den Kämpfen für hitzige Auseinandersetzungen zwischen den Rivalen sorgt. Wenn wir uns bei der Eigenwerbung geschickt anstellen, ziehen wir die fetten Verträge an Land. Und ein gesunder Hype unter den Fans hat auch noch niemandem geschadet. Doch wir sollten durchaus vorsichtig sein, wenn wir uns einen Ruf als ungehobelter Raufbold aufbauen wollen, damit uns das in anderen Bereichen unserer Karriere keine Steine in den Weg legt.

Wer ist der ultimative Kämpfer?

Ganz nach dem Motto „Übung macht den Meister“ kann sich jeder Spieler außerhalb des Karrieremodus austoben und seine MMA-Fertigkeiten trainieren. Zum Beispiel in kurzen Kämpfen im Online-Multiplayer-Modus oder im Turniermodus. Dabei müssen Spieler in KO-Runden so vielen Kontrahenten wie möglich entgegentreten – und natürlich am Ende des Kampfes noch auf beiden Beinen stehen. Die große Schwierigkeit dabei: Der körperliche Verfall wird nicht zurückgesetzt. Also Schadens- und Erschöpfungswerte ziehen immer mit in die nächste Runde. Zudem hat jeder Spieler die Gelegenheit, sich in UFC 3 sein ganz persönliches Ultimate Team aus den härtesten Champions zusammenzustellen. Dabei kann es sich sowohl um selbsterstellte Kämpfer handeln als auch um echte UFC-Legenden. Mit dem eigenen Ultimate Team können wir dann sowohl in Einzelspieler-Challenges antreten als auch online.

Mundschutz rein und los geht’s

Ob mit Conor „The Notorious“ McGregor, Joanna Jedrzejczyk, anderen UFC-Legenden oder selbstkreierten Kämpfern: In EA Sports UFC 3 geht es heiß her und es wird sich nichts geschenkt. Wer ins Oktagon steigt, muss auf alles gefasst sein. Der dritte Teil der MMA-Reihe von EA schafft es, das Feeling einer Live-Übertragung einzufangen. Vom Einmarsch unter dem Jubel der Fans bis zu den Beinbewegungen und Posen nach dem erfolgreichen Knockout: Die Atmosphäre ist gelungen.