7 Gründe, warum wir Resident Evil 7 lieben

Games 08.02.2017

Resident Evil 7 ist im Januar erschienen und hat uns seitdem vollkommen in seinen Bann gezogen. Nach dem ersten Durchspielen konnten wir kaum mehr an etwas anderes denken. Und auch jetzt lässt uns der Horror-Hit nicht mehr los. Das liegt schlicht und einfach daran, dass Capcom mit dem 7. Serienteil alles richtig gemacht und Resident Evil wieder zur Hausmarke für erstklassigen Survival-Horror gemacht hat. Hier unsere 7 Hauptgründe, warum wir uns Hals über Kopf in Resident Evil 7 verliebt haben (natürlich ohne Spoiler):

1) Resident Evil 7 = Back to the roots

Zunächst einmal ist Resident Evil 7 eine Liebeserklärung an den Ursprung der Serie. Auch wenn das Spiel alles hat, was ein modernes Game mitbringen muss, ist der Geist der frühen Serienteile allgegenwärtig. Von Rätseln, die in serientypischer Form daherkommen und somit zur Hommage werden, bis hin zur nahezu klaustrophobischen Atmosphäre: Das Spiel ist durch und durch Resident Evil. Weitere Anspielungen an die Klassiker wie das Herrenhaus, Ressourcenknappheit und geschickter Einsatz von Backtracking (das Spiel schickt uns in sinnvoller Art und Weise an bereits erkundete Orte zurück) runden das Bild ab.

2) Ego-Perspektive

Nachdem bekannt wurde, dass Resident Evil 7 komplett aus der Ego-Perspektive gespielt wird, kam Skepsis auf. Würde das, was in der Demo gut funktionierte, auch im fertigen Spiel funktionieren? Vor allem, wenn Action und Waffen ins Spiel kommen? Ja das geht! Resident Evil 7 funktioniert gerade, weil es in dieser Perspektive gespielt wird. Selten waren wir in der Serie so nah am Geschehen. Das sorgt für den extra Gruselfaktor und macht die brachiale Inszenierung umso wirkungsvoller – sowohl in den (trotzdem nervenaufreibenden) ruhigeren Momenten als auch bei Actionszenen.

3) Einwandfreies VR-Erlebnis

Ebenfalls punkten kann Resident Evil 7 mit der VR-Unterstützung. Denn die funktioniert erstaunlich gut und erntet überwiegend positive Bewertungen. Motion Sickness, beziehungsweise VR-Sickness, bleibt bei vielen aus und die Steuerung funktioniert einwandfrei in Verbindung mit der Playstation VR-Brille. Ganz abgesehen davon, dass die ohnehin großartige Gruselatmosphäre in der virtuellen Realität nochmal potenziert wird. Man kann mit Recht behaupten: Resident Evil 7 ist der erste große VR-Titel und andere Entwickler können sich hier einiges abschauen.

4) Horror und Spannung bleiben erhalten

Horrorspiele haben häufig ein großes Problem: Sie bieten nicht genug Abwechslung, wodurch der Horror schnell verlorengeht. Wenn das Katz- und Mausspiel mit Gegnern nicht mehr von Furcht und Spannung getrieben wird, sondern nur noch von der Angst, dass man zum letzten Speicherpunkt zurückgesetzt wird, macht das Spiel einen Fehler. Resident Evil 7 hingegen findet die richtige Balance. Ständig werden neue Konzepte, Areale, Rätsel und Gegner eingeführt, sodass sich zu keinem Zeitpunkt eine absolute Vertrautheit einstellt. Das sorgt für Spannung und einen gleichbleibend hohen Gruselfaktor.

5) Ein ganz „normaler“ Held

Protagonist Ethan ist kein Superheld und auch kein durchtrainierter Soldat einer Spezialeinheit, er ist ein ganz normaler Typ. Ein ganz normaler Typ, der sich plötzlich in einer schrecklichen Situation wiederfindet. Gleichzeitig gibt er nur wenige Kommentare ab, sodass der eigentliche Kommentar zur Situation in unseren Köpfen stattfindet oder auch mal unsere Lippen verlässt. Denn ganz ehrlich: In so einigen Situationen wird jedem ein „Was zur Hölle?“ durch den Kopf gegangen sein. Das alles macht Ethan zum perfekten Avatar für Resident Evil 7.

6) Ressourcenmanagement ist der Schlüssel

Resident Evil 7 setzt auf ein Gameplay-Element, das dem Genre und auch der Serie in jüngster Vergangenheit abhandengekommen ist: Ressourcen sind Mangelware. Egal, ob heilende Kräuter oder Munition für Pistole, Schrotflinte und Co., alles ist nur in begrenztem Umfang auffindbar und auf den höheren Schwierigkeitsgraden muss man immer wieder abwägen, wie man die eine oder andere Situation löst. Auch Flucht kann hier eine gute Taktik sein! In Verbindung mit dem ausgeklügelten und dennoch simplen Crafting und einem Inventar, das nur begrenzt Platz bietet, müssen wir ständig Entscheidungen treffen und gegebenenfalls Umwege in Kauf nehmen.

7) Mysteriöse Story, die Antworten liefert und Spekulationen zulässt

Hier begeben wir uns auf dünnes Eis, da wir Spoiler vermeiden und nicht zu viel verraten wollen. Die Handlung von RE7 ist natürlich kein preisverdächtiges Drama, aber die Geschichte wird gut erzählt. Vieles, was einem zu Beginn merkwürdig erscheint, ergibt im zunehmenden Spielverlauf immer mehr Sinn und das Spiel bietet einige unerwartete Wendungen. So bekommt man am Ende einerseits viele Antworten, andererseits bleibt viel Raum für Interpretation und Spekulation.