Monster Hunter: World – Monster-Jagd mit Katzen
Games 25.01.2018

Ein riesiger geflügelter Dinosaurier mit spitzen Zähnen, scharfen Krallen und viel Muskelmasse stürzt sich auf uns hernieder: Eine gute Vorbereitung ist nun Gold wert. Können wir so ein Monster überhaupt alleine erledigen? Oder wäre ein Truppeneinsatz angebracht? Welche Waffe verursacht den größten Schaden? Und wie greift das Untier bevorzugt an? Alles Dinge, die wir bei Monster Hunter: World im Vorfeld klären sollten. Die Jagd auf die mächtigen Dino-Monster geht in eine neue Runde, und alles ist nun noch einmal größer, besser, gefährlicher. Fans der Serie werden sich trotz einiger Neuerungen sofort heimisch fühlen, allen anderen wird mit sinnvollen Optimierungen der Einstieg in die Monsterjäger-Riege erleichtert.

Eine Geschichte von Drachen und anderen Bestien

Eigentlich ist sie fast völlig nebensächlich, aber es gibt sie: die Story bei Monster Hunter: World. Alle zehn Jahre pilgern die Drachenältesten zur sogenannten Neuen Welt. Dieses Treiben hat Aufsehen erregt und die Forschungskommission auf den Plan gerufen. Ganze Flotten von Forschern gehen diesem Phänomen nun auf den Grund. Wir gehören der fünften Flotte an, die sich an die Fersen der mächtigen Drachenältesten heftet, um die Ursache dieser Massenwanderung zu ergründen. Und natürlich wird uns diese Aufgabe allerlei Abenteuer bescheren.

Vom tiefen Wald bis in luftige Höhen

Doch seien wir doch mal ehrlich: Das „Warum“ interessiert uns in Monster Hunter: World eher weniger. Die Kämpfe und jede perfekt geplante Jagd sind der eigentliche Reiz. Dafür erkunden wir in der Neuen Welt allerlei spannende und beeindruckende Landschaften, wie beispielsweise Urwälder, raue Steinwüsten, verschwundene Höhlen oder das faszinierende Korallenhochland. In dieser Region würden wir am liebsten heimisch werden: eine Berglandschaft voll mit Korallen, die wie ein Unterwasser-Zauberland aussieht. Vor allem wegen der sanft aufgewirbelten Koralleneier.

Die Essenz von Monster Hunter: Kämpfen, looten, skillen, weiterkämpfen

Wo auch immer wir uns in der großen Welt aufhalten – das nächste Monster ist nie weit weg. Und das ist auch gut so: Nur durch das Erlegen der Angehörigen zahlreicher verschiedener Spezies erhalten wir schließlich Belohnungen, Geld und Ressourcen, mit denen wir unsere Ausrüstung verbessern. Für jeden Auftrag haben wir unterschiedliche Zeitfenster und müssen uns mitunter ranhalten, rechtzeitig alle notwendigen Informationen und passende Waffen beisammenzuhaben. Und von Letzteren gibt es eine gewohnt große Auswahl: Mit insgesamt 14 Waffenklassen können wir uns ordentlich austoben. Vom Großschwert über die Doppelklingen bis zum Bogen ist alles dabei.

Palicos: Die putzigsten Begleiter

Eine ebenso nützliche und dabei viel putzigere Waffe ist unser Begleiter: ein Palico. Palicos sind Katzenwesen, die wir wie unseren Helden selbst gestalten und äußerlich nach Gutdünken anpassen können. Ob eine gestreifte Mieze oder Flecken in den unterschiedlichsten Farben: Der Kreativität bei der Gestaltung unserer Kreatur sind kaum Grenzen gesetzt. Von der Augenfarbe bis zur Form des Schnäuzchens ist alles veränderbar. Können wir uns endlich wieder vom Charakter-Editor trennen, sind die Palicos treue Gefährten und äußerst hilfreich im Kampf. Mit den unterschiedlichsten Fähigkeiten halten sie uns den Rücken frei und stehen uns bei unseren Quests helfend zur Seite.

Warum die Jagd grandios wird

Falls überhaupt noch jemand weiter überzeugt werden muss, dass es sich lohnt, Monster Hunter: World zu spielen, hier die unschlagbaren Argumente:

  • Sowohl offensive Angriffe als auch heimliches Fallenstellen sind möglich – und je nach Monster ist eine andere Taktik zielführend.
  • Das Ökosystem ist ständig in Bewegung: Kleine Monster werden auch mal von größeren weggefressen, und mit dem Wechsel von Tag und Nacht verändert sich auch das Verhalten der Dinos.
  • Für den besseren Ausblick und vor allem einen intensiven Nahkampf können wir die Monster erklimmen.
  • Dank viel größerer zusammenhängender Gebiete fallen auf Dauer nervige Ladebildschirme weg.
  • Die Karte der gesamten Spielwelt sichert den Gesamtüberblick über die Lage.
  • Sowohl Einzelkämpfer als auch Teamplayer kommen in Monster Hunter: World auf ihre Kosten.
  • Die Steuerung wurde vereinfacht und wird besser erklärt, sodass auch Einsteiger schneller klarkommen.
  • Und zum Schluss müssen wir sie einfach noch mal erwähnen: Palicos!