Unistart: So bleibt noch genug Zeit zum Zocken

Unistart: So bleibt noch genug Zeit zum Zocken
Games 10/11/2017

Egal, ob Start ins Uni-Leben oder das x-te Semester: Der Beginn der Vorlesungszeit ist für Gamer oft mit zwiespältigen Gefühlen verbunden. Einerseits freuen wir uns auf die Vorlesungen, Seminare und unsere Kommilitonen. Aber die Lektüre zur Vorbereitung auf die Lehrveranstaltungen sowie die Recherchearbeit für Referate und Hausarbeiten raubt uns auch viel von unserer wertvollen Gaming-Zeit. Doch nicht verzagen! Wir haben ein paar Tipps parat, wie Studenten mit dem Hobby Gaming eine perfekte Balance aus Büffeln und Zocken hinbekommen und so verhindern, dass der Pile of Shame während des Semesters ins Unermessliche wächst.

Planung ist alles: Feste Zeiten festlegen

Ein Zeitplan hilft grundsätzlich immer. Der sollte nicht nur die wöchentlichen Seminare und Vorlesungen sowie den Nebenjob enthalten, sondern auch feste Zeiten für Freizeitaktivitäten. Gleiches gilt für Zeitabschnitte, in denen die Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen eingeplant ist. Ob man eher morgens oder am späten Abend produktiv ist, ist bei jedem unterschiedlich. In den meisten Fällen ist es aber eher so, dass wir am Vormittag produktiver sind. Ganz nach dem Motto „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ sollten wir die Zeit zum Zocken also eher auf den Abend legen, nachdem wir bereits fleißig waren. Dann fungiert die Gaming-Zeit auch gleich noch als Belohnung für das getane Tageswerk – perfekt!

Die Versuchung minimieren: Eher kurzweilige Spiele zocken

Um möglichst flexibel bei der Zeitplanung zu sein, sollten während des laufenden Semesters eher kurzweilige Games auf dem Programm stehen. Vor allem Online-Gamer sind gefährdet, doch noch ein paar Extrarunden einzulegen. Klar im Vorteil sind hingegen diejenigen, die nicht aktiv in einem Clan involviert sind. Denn die fühlen sich fast gezwungen, regelmäßig zu spielen. Passionierte Spieler von Online-Multiplayern müssen sich also wirklich unter Kontrolle haben. Oder sie steigen zumindest für die Zeit der laufenden Veranstaltungen an der Uni auf Jump 'n' Runs oder Browsergames um. Die fressen nicht so viel Zeit, weil sich öfter mal eine Pause einlegen lässt.

Jede Minute nutzen: Auf mobile Games umsteigen

Noch kurzweiliger und vor allem von überall zugänglich sind mobile Games. Ob auf dem Weg zur Uni in Bus oder Bahn oder zwischen zwei Veranstaltungen: Nutzen wir doch einfach jede freie Minute! Besonders praktisch sind mit brauchbaren Spielen ausgestattete Smartphones in einschläfernden Vorlesungen – und von denen wird es immer einige geben. Was ist wohl auffälliger: Ein lautes Schnarchen, wenn man auf dem Tisch eingenickt ist, oder der verstohlene Blick nach unten, wenn unterm Tisch das Spiel auf dem Smartphone läuft?

Immer vorbereitet: Gaming-Laptop zum Arbeiten und Spielen

In langweiligen Vorlesungen oder Freistunden (welcher Stundenplan ist an der Uni schon lückenlos) erweist einem auch ein Gaming-Laptop gute Dienste. Mit einem leistungsstarken, tragbaren Computer sind Studierende allzeit (spiel)bereit. Und auch wenn es zunächst auffällig wirkt, mitten auf dem Tisch den Laptop zum Spielen aufzubauen: Es könnte ja genauso gut sein, dass wir uns eifrig Notizen machen. Praktisch bei so einem Unterfangen ist jedoch tatsächlich ein Platz in der letzten Reihe. So ist der Bildschirm geschützt vor neugierigen Blicken der Kommilitonen.

Örtlich flexibel? Dann ab in die USA oder nach Schweden

Talentierten Athleten mit Sport-Stipendien ein Studium zu ermöglichen, ohne dass sie den Sport vernachlässigen, ist in den USA weit verbreitet. Und seit einigen Jahren ist auch eSport in diesem Bereich auf dem Vormarsch. Mehrere Universitäten vergeben eSports-Stipendien und bieten damit erfolgreichen eSportlern die Möglichkeit, weiterhin im Training zu bleiben und sich trotzdem auf das Studium zu konzentrieren. Auch Schweden zieht langsam nach: Dort werden einige eSports-Studiengänge angeboten. So lässt sich Studieren und Zocken ideal kombinieren. Wir sind dezent eifersüchtig und hoffen, dass sich bald noch mehr Länder daran ein Beispiel nehmen.

Wie immer im Leben: Einfach die richtige Balance finden

Grundsätzlich eignen sich Videospiele wunderbar, um mal abzuschalten. Einen Ausgleich braucht schließlich jeder – denn bekanntermaßen macht zu viel Stress krank. Zudem wird das Gehirn beim Spielen auch richtig gefordert. Balance ist das Stichwort, damit sowohl Freizeit als auch der Lernstoff nicht zu kurz kommen. Gerade im Studium können sich Gamer die Zeit (je nach Studienfach) sehr frei einteilen. Da immer das richtige Maß von Entspannung und diszipliniertem Arbeiten zu finden, ist zwar manchmal echt schwierig, bereitet einen aber gut auf das Leben nach der Uni vor.