24.07.2013

Drei Fragen an Ines Lazaratos, Head of Fraud Detection & Prevention

paysafecard ist ein internationales wachsendes Unternehmen mit einer Fülle spannender Aufgabengebiete – beispielsweise Sales, Marketing, Produktmanagement, IT, Operations, Finance, Recht, Compliance und Betrugsbekämpfung bis hin zu Human Resources und Controlling. Mit jeweils drei Fragen an Personen aus den verschiedenen Tätigkeitsbereichen möchten wir einen Einblick in den abwechslungsreichen Arbeitsalltag bei paysafecard geben.

Fraud-Abteilung: Spezialisten zur Betrugsbekämpfung

Bei paysafecard ist ein hochspezialisiertes Team für die Betrugsbekämpfung verantwortlich. Die sogenannte Fraud-Abteilung wird von Ines Lazaratos geleitet. Sie und ihr siebenköpfiges Team sind Spezialisten für Aufgabenbereiche wie Monitoring, Analysen und Berichterstattung, Behördenkontakte sowie Kundenscreening.

Wir haben Ines Lazaratos, Head of Fraud Detection & Prevention bei paysafecard, drei Fragen gestellt:

Wie sieht ein typischer Tagesablauf in der Fraud-Abteilung von paysafecard aus?

Unser Tag beginnt mit dem Monitoring der Transaktionen bzw. Verkäufe des Vortages. Zusätzlich kontrollieren wir die Anzahl der abgelehnten Transaktionen des gleichen Zeitraums und betreiben Recherche zu den jeweiligen Hintergründen. Je nach Ergebnis unserer Analysen kann es notwendig sein, neue Regeln bzw. Gegenmaßnahmen zu entwerfen und zu testen. Darüber hinaus sind wir laufend damit beschäftigt, geeignete Abwehrmechanismen gegen die vorherrschenden Angriffsszenarien zu entwickeln. So machen wir paysafecard für Betrüger möglichst unattraktiv.

Was unterscheidet die Fraud-Abteilung von paysafecard gegenüber vergleichbaren Abteilungen anderer Unternehmen?

Die Betrugsbekämpfung bei paysafecard unterscheidet sich vor allem aufgrund eines Faktors erheblich von der Betrugsbekämpfung anderer Zahlungsdienstleister: Die Mehrheit unserer Transaktionen werden von anonymen Kunden getätigt. Dies beeinflusst unsere Arbeit in vielerlei Hinsicht. Es ist beispielsweise schwierig, Verhaltensmuster von Kunden zu erstellen, da die Transaktionen ja nicht ganz eindeutig einem bestimmten Kunden zugewiesen werden können. Verdächtige Transaktionen lassen sich meist nicht proaktiv mit unseren Kunden abklären, da wir keine Kontaktdaten besitzen. So gesehen betreiben wir bei paysafecard also „Fortgeschrittenen-Betrugsbekämpfung“ – wir setzen sehr stark auf die Kommunikation sowie Kooperation mit unseren Händlern und Vertriebspartnern, wenn wir Verdachtsfälle analysieren.

Welche Fähigkeiten sollte ein Mitarbeiter der Fraud-Abteilung mit sich bringen?

Ein guter Fraud-Analyst hat Spaß an der Recherche und ein exzellentes Zahlenverständnis. Zudem zeichnet er sich durch Eigeninitiative, Genauigkeit, Hartnäckigkeit und Durchhaltevermögen aus. Eine Besonderheit der Betrugsbekämpfung ist auch, dass man im Arbeitsalltag überwiegend mit Unerfreulichem zu tun hat. Schließlich geht es um Datenklau, Geldwäsche, etc. Ein Umsatzanstieg der etwa Sales-Herzen höher schlagen lässt, wird von uns kritisch beäugt und hinterfragt. Damit einhergeht, dass wir unser Vorgehen genau erklären und für Beteiligte nachvollziehbar argumentieren müssen. Das bedeutet aber natürlich nicht, dass wir nichts zu lachen haben oder uns nicht über steigende Umsatzzahlen freuen!

Abschluss-Statement: Typisch paysafecard ist für mich...

Charakteristisch für paysafecard ist meiner Ansicht nach offene und direkte Kommunikation, Hands-on-Mentalität sowie flottes Tempo in der Umsetzung von neuen Ideen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ines Lazaratos, i.lazaratos@paysafecard.com.

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