Games 12.04.2016

Manche Gamer schrecken vor dieser Reihe zurück, da Dark Souls sehr oft als ein Synonym für hohen Schwierigkeitsgrad gilt. Andere Zocker wissen es schon besser. Sie kennen die Tücken, die ebenfalls den dritten Teil zu einem außerordentlichen Game machen. Viel mehr noch genießen die Fans der Reihe das härtere Gameplay, welches etwas außerhalb des Mainstreams liegt. Aber wahrscheinlich freuen sich die treuen Anhänger noch viel mehr auf den einen oder anderen Triumph in einem Bossfight, der zuerst tatsächlich unmöglich erscheint. Neben einmaliger Grafik und einem komplexen, schnellen Kampfsystem gehören die Endgegner erneut zu den größten Highlights in Dark Souls III.

Das typische Dark Souls Feeling

Schon die ersten Schritte im Königreich Lothric bringen die besten Erinnerungen an die vergangenen Games zurück. Schon zu Beginn gibt es einige versteckte Wege zu entdecken und der Spieler stellt sich bei jedem die Frage, ob vielleicht ein derzeit noch unbezwingbares Monster am Ende wartet. Dark Souls macht es nämlich nicht immer ganz klar, ob der eigene Level für ein Gebiet schon geeignet ist. Das macht das Spiel schwer, aber gleichzeitig umso interessanter. Bereits der erste größere Gegner, eine Art Puma in Eisrüstung gehüllt, lässt ein wenig an den eigenen Kräften zweifeln. Doch Dark Souls III fordert wie die Vorgänger ein ordentliches Maß an Mut und einiges an Geschick. Mit dieser mentalen Ausrüstung fallen auch bald die größten Gegner in den Staub oder auf den zerschmetterten Fußboden.

Wie immer dienen die gesammelten Seelen als Währung und zur Verbesserung der Kampftalente. Die verschiedenen Waffen und Fight-Stile unterscheiden sich wie gewohnt sehr stark voneinander. Jede Präferenz sollte sich also erfüllen lassen. Eines bleibt aber unbestreitbar klar. Ohne die passenden Ausweichsprünge im richtigen Moment wird jeder untote Held, selbst der Ashen One, in Matsch verwandelt. Aber gerade das gehört zum Reiz dieses Action-RPGs und jeder Fan der Vorgänger fühlt sich schon nach den ersten Stunden Gameplay wieder wie zu Hause.

Die Hintergrundgeschichte von Dark Souls III

Obwohl noch viele Fragen zur eigentlichen Handlung unbeantwortet sind, dreht sich das Spiel erneut um „the first flame“. Die „Lords of Cinder“ nehmen im Kreislauf zwischen Dunkelheit und Licht eine zentrale Rolle ein. Vielleicht nimmt sogar der Protagonist, manchmal „Champion of Ash“ genannt, irgendwann die Rolle eines derartigen Lords ein. Gerade im Hinblick auf die Vorgänger dürfte es nun endlich so weit sein, die Flamme wiederherzustellen oder die Welt dem Untergang zu überlassen.

Die gewaltigen Bosse in Dark Souls III

Der kleine Einblick, den wir jetzt bereits besitzen, zeigt natürlich erst Teile des gesamten Spiels. Trotzdem mussten wir uns schon mit einigen furchterregenden Gestalten anlegen. Die erste wirklich große Herausforderung stellte der „Vordt of the Boreal Valley“ dar. Trotz vergleichsweise simpler Angriffsmuster, schüchtert das eisige Biest ziemlich ein und dank mancher Combos kann schon ein verfehltes Ausweichen zum Tode führen. Danach geht es aber erst richtig los, denn dieser Boss bewacht nur den Eingang zum „Undead Settlement“.

Der „Curse-Rotted Greatwood“ zählt zu den nächsten Augenöffnern. Zuerst scheint der prächtige Baum im Hintergrund nur wie eine schöne Kulisse. Sehr gemächlich startet die monströse Pflanze ihren Angriff. Doch sehr bald hält der Fußboden den mächtigen Attacken des Baums nicht mehr stand und ab da geht der Kampf erst so richtig los. Aus den Ästen fällt Gift und gleichzeitig muss der Gamer versuchen die verwundbaren Stellen zu finden. Die Offensive der Ents auf Sarumans Turm scheint im Vergleich wie eine kleine Schumpserei auf dem Spielplatz.

Weniger monumental aber dafür umso hinterlistiger erscheinen die „Abyss Watchers“. Zuerst entsteht der Eindruck eines ungewöhnlich einfachen Boss Battles. Doch Dark Souls spielt aus gutem Grund in einer Welt voller Untoter. Schnell erhebt sich ein flinker Träger eines Flammenschwertes erneut und mit diesem Gegner ist nicht gut Kirschen essen – zumindest ohne Feuerwiderstände.

Das war aber erst eine Auswahl von drei Bossen. Im neuen Spiel warten noch dutzende weitere, kreative Gegner. Von erschreckenden Gestalten, die in ihren Käfigen herumrennen bis zu Bossen, die sich in Sachen Epik gegenseitig übertrumpfen – Dark Souls III weiß was die Fans lieben.