Die besten Monitore – Gaming in vollster Pracht

Games 17.12.2015

Bezüglich Games macht niemand den Zockern etwas vor. Jeder kennt seine eigenen Lieblingstitel und das favorisierte Genre. Doch in Sachen Hardware können hin und wieder Fragezeichen über den Köpfen der leidenschaftlichen Spieler auftauchen. Wir wollen diese gelegentliche Verwirrung bekämpfen. Nach einigen Tipps zu Kopfhörern und zu Keyboards, widmen wir uns heute den Monitoren – den Fenstern in die coolsten Videospiele.

Kriterien für die Auswahl von Gaming Monitoren

Die Anforderungen an die Hardware sollten den Ansprüchen an die Software, sprich an die Spiele, nicht hinterherhinken. Ein gewisses Mindestmaß gehört einfach zum guten Ton für passionierte Zocker. In Bezug auf Monitore heißt dies zumindest eine Größe von 24 Zoll. Das entspricht einer Bildschirmdiagonale von mindestens 61 cm. Bei modernen Monitoren übernehmen zudem LEDs die Beleuchtung. Durch diese Technik gehören die schweren, sperrigen Röhrenmonitore und das damit einhergehende Schleppen auf LAN Partys der Vergangenheit an. Darüber hinaus verbrauchen die LEDs weniger Energie. Das Zocken belastet die Stromrechnung also weniger, als oft gedacht.

Bezüglich der Auflösung wird derzeit immer mit vielen Begriffe mit der Endung HD durch die Gegend geworfen. HD steht dabei natürlich für High Definition, aber die Erweiterungen „Full HD“ oder „Ultra HD“ bzw. „UHD“ lassen nicht direkt durchscheinen, was damit gemeint ist. Gamer sollten auf eine Mindestauflösung von 1920 x 1080 Pixel setzen. Darunter wird Full HD verstanden. Ein anderer Wert, der das gleiche Darstellungsniveau beschreibt, wäre 1080p. Der Buchstabe p weist hier auf eine Vollbild-Angabe hin, welche in der LED-Zeit zum Standard gehört. Das alte 1080i bezieht sich auf veraltete Röhrenmonitore und beschreibt einen geringeren Wert. Besonders anspruchsvolle Gamer können auch eine Auflösung von 2560 x 1440 Pixel oder 1440p wählen. Der volle Ultra HD Standard (3840 x 2160 Pixel) wird sehr teuer und lässt sich selbst während grafisch anspruchsvoller Games kaum voll ausnutzen. Das Preis-/Leistungsverhältnis darf hier nicht mehr als vollkommen überzeugend bezeichnet werden (zumindest noch!). Schließlich kostet ein solcher UHD Monitor schnell über 500 Euro.

Als Seitenverhältnis haben wir hier den üblichen Standard von 16:9 und das entsprechende Pixelverhältnis herangezogen. Andere Verhältnisse wie 16:10 werden eher im Büro oder für andere Zwecke, aber nicht zum Zocken eingesetzt. Viele sind auf die Einstellung 16:9 optimiert.

Das Kriterium stellen die Panels dar. Sehr preisgünstige Bildschirme arbeiten mit einem TN Panel. Daran ist grundsätzlich nichts auszusetzen, da die Reaktionszeiten des Bildes schnell genug für das perfekte Gaming Vergnügen sind. Mit einem TN Panel kann es jedoch heikel werden, wenn zusammen gezockt wird, denn diese Darstellungstechnologie besitzt eine hohe Abhängigkeit vom Blickwinkel. Wenn leicht seitlich in den Monitor mit TN Panel geschaut wird, dann kann dies schnell das Bild bzw. den Kontrast bis zur Unkenntlichkeit verzerren. Viele Hersteller entwickeln derzeit Varianten des IPS Panels. Dabei wollen sie die geringe Abhängigkeit vom Blickwinkel mit einer hohen Reaktionszeit verbinden.

Doch selbst normale IPS Panels sollten den Vorzug in der Zocker-Welt erhalten. Dies hängt mit dem äußerst geringen Unterschied in der Reaktionszeit zusammen. Ein TN Panel bietet 2 ms und ein Standard IPS Panel 5 ms. Doch hier kommt das entscheidende Argument: Das menschliche Auge kann zwischen zwei oder fünf Millisekunden keinen Unterschied ausmachen. Folglich sollten zwar alle oben genannten Kriterien bei der Auswahl eines Gaming Monitors Beachtung finden, aber auf die Reaktionszeit sollte tatsächlich weniger Wert gelegt werden.

Kriterien eines Gaming Monitors auf einen Blick:

  • Größe → Mindestens 24 Zoll
  • Auflösung → Mindestens Full HD (1920 x 1080 Pixel)
  • Seitenverhältnis → 16:9
  • Panel → IPS Technologie zu empfehlen

Eine konkrete Monitor-Empfehlung

Es gibt natürlich zahlreiche Produktempfehlungen zu Monitoren. Entsprechend der oben genannten Kriterien sollte jeder den richtigen Monitor für das eigene Freizeitvergnügen finden. Als langjährige und zuverlässige Partner haben sich vielerorts die Samsung Monitore der SyncMaster Serie oder der S24D300H herausgestellt. Diese Geräte setzen zwar noch auf die TN Panel Technologie, welche bei Neuanschaffungen gegen Ende 2015 doch eher argwöhnisch beäugt werden sollte, aber das Preis-/Leistungsverhältnis stellt sich als besonders positiv bei diesen Modellen dar und sie führen den Gamer durch alle visuellen Höhen und Tiefen der Lieblingsspiele.

Hinweis: Wer nicht unbedingt einen Samsung Monitor besitzen möchte, der kann sich auch nach einem AOC Gerät umsehen. Tech-Freaks nennen diese Marke oft als Geheimtipp.