Diese Games treiben unsere Grafikkarte an ihre Grenzen

hochauflösende Grafik in Games
Games 08/09/2017

Wer zu Hause einen Gaming-PC mit viel Power unter der Haube stehen hat, will ihn auch nutzen und sein Potenzial voll ausschöpfen. 4K ist dabei die magische Grenze, die viele Rechner in die Knie zwingt. Nur die wirklich hoch getunten Maschinen schaffen diese Hürde, ohne groß mit der Wimper zu zucken. Idealerweise hat die Grafikkarte nur deshalb ordentlich zu ackern, weil sie aufwendige Effekte, realistische Lichtreflektionen und bombastische Animationen rendern muss. Leider gibt es jedoch auch immer wieder einige Beispiele, bei denen der Kraftakt des PCs nur auf die schlechte Optimierung des Spiels zurückzuführen ist. So verursachten beispielsweise Mafia 3 und Dishonored 2 beim Release erhebliche Probleme auf dem PC. Bei Batman: Arkham Knight war die Portierung der Konsolenversion für den PC sogar so misslungen, dass das Spiel zeitweise aus dem Handel genommen wurde, bis es vernünftig spielbar war.

Wir konzentrieren uns jedoch auf die positiven Beispiele: auf die Games, bei denen uns beim Anblick der herausragenden Grafik auf unseren bis ans Limit gepushten Rechnern fast die Augen rausploppen vor Staunen.

The Witcher 3

The Witcher 3 ist auf vielen Gebieten herausragend und lässt Gamer-Augen beim Anblick der wunderschönen Landschaften Temeriens strahlen. PC-Spieler haben den Vorteil, dass sie die Grafikeinstellungen detailliert einstellen und so genau auf die Leistung ihres Rechners zuschneiden können. Bei starken Grafikkarten bedeutet das: realistische Schatten, ein unglaublicher Weitblick, eine erhöhte Grasdichte, die ultra-feine Darstellung von Geralts Haar und noch so einiges mehr. Insgesamt gibt es 24 Optionen, mit denen die Grafikdarstellung angepasst werden kann. Auf den höchsten Einstellungen ist The Witcher 3 eine wahre Augenweide und bei den wirklich kräftigen Grafikkarten läuft auch eine Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln noch flüssig mit 60 fps. Wessen Rechner damit überfordert ist, kann bereits durch das Zurückfahren einzelner Grafiksettings die Spielbarkeit verbessen. Beispielsweise zieht die realistische Darstellung der Haare so einiges an Power, und niedrige Einstellungen in diesem Bereich sorgen oft schon für einen spürbaren Unterschied.

Ghost Recon Wildlands

Einer der größten Grafikkarten-Killer ist zurzeit der Open-World-Shooter Ghost Recon Wildlands, der mit einer angepassten Version der AnvilNext-Engine arbeitet. Bei einer Auflösung von 4K bei gleichzeitigen 60 fps läuft wohl jedem Grafikfanatiker das Wasser im Mund zusammen. Noch beeindruckender wird es, wenn man niedrige und hohe Einstellungen vergleicht – der Unterschied ist wirklich enorm! Dank sehr nutzerfreundlicher, erweiterter Einstellungen kommt Ghost Recon Wildlands unter anderem ohne fps-Limitierung aus und erlaubt eine Auflösungsskalierung zwischen 50 % und 200 %. Mit den vielen Möglichkeiten lässt sich aus kräftigen Grafikkarten auch der letzte Rest Leistung rauskitzeln.

Battlefield 1

Mit der Frostbite-Engine 3.0 stellt Battlefield 1 die Schrecken des Ersten Weltkriegs in äußerst realistischer Grafik dar. Der Prozessor muss zwar sehr stark sein und der Arbeitsspeicher sollte laut Entwickler DICE über mindestens 8 GB verfügen, doch dann kann so manche Grafikkarte fast schon entspannt ihre Arbeit verrichten und Battlefield 1 strahlen lassen. Die Meisterleistung von 4K mit bis ans Maximum geschraubten Settings und 60 fps vollbringen jedoch nur wenige Grafikkarten. Der aufsteigende Staub, wenn wir mit unserem Panzer über trockene Sandwege fahren, sowie die Schattenspiele in der Ferne sind extrem beeindruckend und wirken eher wie in einem Film als in einem Videospiel.

The Division

Wer austesten möchte, wo die maximalen Grenzen seines Rechners liegen, der legt The Division ins Laufwerk. Dank der Snowdrop-Engine – die in The Division zum ersten Mal zum Einsatz kam – verfügt das Game über dynamische Beleuchtungen, ansehnliche Lichtreflexionen und überzeugende Wetteranimationen. Beeindruckend sind auch der Weitblick und die vielen Schatten, selbst an den kleinsten Objekten. Außerdem werden mit den optionalen Contact Shadows die Schatten durch jede einzelne Lichtquelle generiert und schaffen dadurch eine Tiefe, die dem Spiel ganz subtil eine überaus realistische Optik verleiht. Um dieses Endzeitszenario flüssig und ohne störende Ruckler und Ausfälle zu spielen, benötigt man auf jeden Fall eine leistungsstarke Grafikkarte wie die NVIDIA GeForce GTX 1080 Ti. Ansonsten vermiesen extreme Ladezeiten und Fehler in der Darstellung den Spielspaß.