Was wir uns für Destiny 2 wünschen

Games 10.04.2017

Die Katze ist endlich aus dem Sack: Destiny 2 wird am 6. September 2017 erscheinen. Das hat Activision vor Kurzem offiziell bekanntgegeben und direkt einen epischen Enthüllungs-Trailer mitveröffentlicht. Wir sind sehr gespannt auf Destiny 2, gleichzeitig haben wir ein paar Wünsche für die Fortsetzung, damit Fehler und Schwächen des ersten Teils nicht wiederholt werden. Denn in der Basisversion zur Veröffentlichung war Destiny ein wenig hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Erst durch mehrere Patches und vor allem die großartigen Add-Ons wurde Destiny zu einem guten Online-Koop-Shooter. Eine Sache freut uns immerhin schon jetzt: Im Unterschied zum Vorgänger bekommt Destiny 2 auch eine PC-Version spendiert.

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Destiny 2 braucht Gun- und Gameplay wie der Vorgänger

Bevor wir darauf eingehen, was Destiny 2 besser machen sollte als sein Vorgänger, möchten wir festhalten, was gerne so bleiben darf: nämlich das Game- und Gunplay selbst. Wenn der erste Teil der Sci-Fi-Action mit irgendetwas punkten kann, dann mit dem allgemeinen Spielerlebnis. Nicht jeder Shooter ist so eingängig und flüssig wie Destiny. Die Steuerung geht direkt ins Blut über und die unterschiedlichen Waffen unterscheiden sich vom Spielgefühl her deutlich voneinander. Und genau so muss ein moderner Shooter sein: einfach zu erlernen, rasant, spaßig und abwechslungsreich. Ebenso sind die Raids, für die man sich mit Freunden oder Fremden zusammenschließen muss, ein wichtiger Teil der Formel. Aber daran dürfte Bungie ohnehin nicht viel ändern. Höchstens ein bisschen nachbessern und die Raids abwechslungsreicher und noch interessanter gestalten.

 

Eine spannendere Story hätten wir gerne

Wenn Destiny eine ganz eklatante Schwäche hatte, dann war es die Story. Manche Spieler würden sogar sagen, dass sie quasi nicht existierte. Und das ist schade! Denn mit Destiny hat Bungie ein Sci-Fi-Universum erschaffen, in das wir richtig eintauchen möchten. Die Hintergrundgeschichte, die unterschiedlichen Aliens und die Wächter haben so viel Potenzial für packende Geschichten. Dass die Entwickler, aber vor allem die Autoren dieses Potenzial im zweiten Teil richtig ausschöpfen, steht deshalb ganz oben auf unserer Wunschliste. Mit dem Destiny Add-On „The Taken King“ haben sie ja bereits bewiesen, dass sie es können. Was vor allem an NPC Cayde-6 liegt, der mit seinen Sprüchen viele Situationen auflockert. Dagegen wirkten die Charaktere des Basis-Spiels alle sehr statisch und stets bierernst. Blasse Charaktere und eine 08/15-Story haben letztlich dazu geführt, dass die Kampagne so erfrischend war wie ein Glas Kohlsuppe.

Spannenderes Missionsdesign

Hand in Hand mit einer aufpolierten Story, interessanteren Charakteren und exzellentem Gameplay geht für uns das Missionsdesign. Denn Einfallsreichtum und Abwechslung in den Aufgaben schnüren das Gesamtpaket Destiny 2 am Ende zusammen. Beim Original-Destiny war Bungie nicht besonders kreativ. Die meisten Missionen liefen immer nach ein und demselben Schema ab: ein bestimmtes Objekt finden, die Actiontaste an besagtem Objekt drücken und danach die Welle an Gegnern töten, die sofort auf einen zurennen. Einziges Highlight waren die bereits erwähnten Raids, die auf einem ganz anderen Level sind. Aber auch hier haben die Entwickler schon im Add-On nachgebessert und einzigartige Missionsziele für die Quests entwickelt.

Ein anderes Loot-System

Zu guter Letzt muss unserer Meinung nach das Loot- und Itemsytem kräftig überarbeitet werden. In Destiny hat sich die Beute immer hinter den sogenannten Engrammen versteckt, die man erst einmal zum Kryptarchen bringen musste. Ohne den NPC wusste man nicht, was man da eigentlich gefunden hat. Das war extrem unbefriedigend, nervig und unnötig kompliziert. Besonders wenn sich dann herausstellte, dass nichts Brauchbares dabei war. Schöner wäre es, Waffen und Rüstungen einfach direkt vom Gegner zu bekommen! Was die Ausrüstung-Items allgemein angeht, so würden wir uns in Destiny 2 über einfachere Upgrade-Möglichkeiten freuen. Hauptsache, wir müssen nicht mehr die immer selben Planeten nach Ressourcen abgrasen.

Ein neuer Versuch für Destiny

Wenn Bungie Lehren aus Destiny gezogen und auf die Community gehört hat, steht mit Destiny 2 ein echter Hit vor der Tür. Am meisten Hoffnung macht die Entwicklung des Vorgängers: Während das Basisspiel noch nicht so richtig überzeugen konnte, hat sich Destiny über seine Erweiterungen hinweg dann deutlich gesteigert und viel an Qualität gewonnen. Wenn die Entwickler genau dort angesetzt und noch einige Stellschrauben gedreht haben, kann eigentlich nichts schiefgehen.